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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Sonderkonzert 2010

Space Night II
-
Von Mutter Erde in die Weiten des Alls



am Samstag, den 24. April 2010
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier !


1. Teil:  Mutter Erde - die vier Jahreszeiten

Libussa - Fanfare
Bedrich Smetana (arr.: Pavel Stanek)
Festliche Eröffnung der 2. Stettfelder Space Night


Beautiful Evening of Prairie
Weng Hesheng
Frühlingserwachen in Fernost - Kirschblütenfest in Kyoto


Hornfestival
Kurt Gäble
Waldhörner presentieren musikalische Sommerfreuden -
Wasserspiele in Kroatiens Plitvitzer Seen


You raise me up
B.Graham / R.Lovland (arr.: J. Wasson)
Zwischen Sommer und Herbst - Eine besinnliche Popballade
 

Adagio
Benedetto Marcello (arr.: B. Zimmermann)
Herbststimmung mit frühbarocker Musik -
Oboenklänge und Alpenpanorama


Greensleeves
Traditionell (arr.: Alfred Reed)
Winterliche Klänge aus Irland -
Vom Alpenschnee bis zum Polareis
 
 
What a wonderful World
G.Weiss / B.Thiele (arr.: B. Zimmermann)
Hymne über die Schönheit von Mutter Erde




2. Teil:  Mit Musik in die Weiten des Alls

Star Trek through the Generations
Goldsmith / McCarty (arr.: Hans v.d. Heide)
Mit dem Raumschiff Enterprise durch fremde Galaxien


The Power of Love
C. de Rouge / G. Mende (arr.: J. Grain)
Blick auf den Blauen Planeten mit romantischer Popmusik


Starlight Express
Andrew Lloyd Webber (arr.: Jerry Nowak)
Sternenlichter mit Musik


2001 Odyssee im Weltraum

Johann Strauß (arr.: Anton O. Sollfelner)
An der schönen blauen Donau -
mit Walzerklängen durch den Weltraum schweben




3. Teil:  Zugabe

Voices
Vangelis (arr.: Ron Sebregts)





 

Konzertbericht

 

Zurück von einer Weltreise
Zweite Stettfelder „Space Night“ des Musikvereins zeigt atemberaubende Perspektiven


Wie gelingt es, Publikum und Orchester für unkonventionelle Musik zu öffnen und zu begeistern? Dieser Herausforderung stellte sich Bernhard Zimmermann vom Musikverein Stettfeld. Und wie schon vor zwei Jahren, gelang ihm dieser Spagat zwischen ungewöhnlichen Stücken und konzertante Samstagabendunterhaltung auf das vortrefflichste. In der zweiten Stettfelder „Space Night“ verband er einmal mehr Musik und bewegte Naturbilder zu einem harmonischen Ganzen. Im ersten Teil des Konzertes eröffnete das Orchester den Blick auf die Schönheiten der Erde im Verlauf der vier Jahreszeiten – hinterlegt von zauberhaften Filmausschnitten. Vom Frühlingserwachen in Fernost mit Kirschblüten und Musik von Wang Hesheng über sommerliche Wasserkaskaden in Kroatien begleitet von Kurt Gäbles Hornfestival, präsentiert von den sechs Waldhornisten des Musikvereins bis hin zu winterlichen Klängen aus Irland und Bildern von Alpenschnee und Polareis. Dazwischen zauberte die grandiose Singstimme von Nicole Gegenheimer mit „You raise me up“ besinnliche Spätsommerstimmung. Die frühbarocke Musik des „Adagios“ von Marcello arrangierte Zimmermann für sein Orchester, hinterlegte es mit Alpenpanoramabildern und ließ so herbstliche Impressionen entstehen. „What a wonderful world“, ebenfalls vom Dirigenten neu gestaltet und von Ulrich Straus gesanglich begleitet, bildete gleichzeitig Zusammenfassung wie Abschluss des ersten Programmteils. Nach der Pause startete das Orchester mit der Filmmusik von „Star Trek“ und dem Raumschiff Enterprise durch in die unendlichen Weiten des Weltraums und stürzte sich dramatisch in den Kampf mit den Klingonen. „The power of love“ bildete den perfekten Klangrahmen für atemberaubende Bilder des blauen Planeten von der internationalen Raumstation aus und bei Musicalmusik von Andrew Lloyd Webbers „Starlightexpress“ verwandelte die Lichttechnik des Vereins die Mehrzweckhalle in ein Sternenmeer. Während das Publikum mit Walzerklängen von Johann Strauß’ „An der schönen blauen Donau“ die Schwerelosigkeit des Alls zu sehen und zu „hören“ bekam, holten die Musikerinnen und Musiker mit der ersten Zugabe das Auditorium mit „Voices“ von Vangelis und einem rasanten Zusammenschnitt von Filmsequenzen wieder auf die Erde zurück. Die Verbindung von akustischen und optischen Eindrücken ließ den Gedanken Freiraum für neue Wahrnehmungen und eröffneten, so der Dirigent, den Zugang zu – für ein Blasorchester – ungewöhnlicher Musik. Das begeisterte sowohl die 70 Musikerinnen und Musiker, von denen, wie Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Gegenheimer bemerkte, 50 Prozent zwischen zehn und zwanzig Jahre alt sind, als auch das – am Ende – stehende Publikum.
(PSP / BNN)



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