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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Sonderkonzert 2008

Space Night
-
Mit Musik in die Weiten des Alls



am Samstag, den 12. April 2008
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier !


1. Teil:  Im Schutz von Mutter Erde

Morgenstimmung
Edvard Grieg (arr.: Vladimir Studnicka)
Tagesanbruch im Schoße der Natur


Romanze
Wolfgang A. Mozart (arr.: B. Zimmermann)
2. Satz aus dem Hornkonzert Nr. 3


Sinfonie Nr. 6 "Pastorale"
Ludwig van Beethoven (arr.: M. Bocklet)
1. Satz: "Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande"


Symphony of Hope
Kurt Gäble
Frieden für die Menschheit - Jung und Alt im Einklang mit der Natur
 

Earth Song
Michael Jackson (arr.: Manfred Schneider)
Bewahrt die Schöpfung - erhaltet den blauen Planeten !




2. Teil:  In den Weiten des Alls

Zarathustra 2000
Richard Strauss (arr.: Michael Jerg)
Sonnenaufgang jenseits unseres Planeten


Fly me to the Moon
Bart Howard (arr.: Sammy Nestico)
Der Trip ins All beginnt


Adagio
Wolfgang A. Mozart (arr.: B. Zimmermann)
Blick auf den blauen Planeten mit Mozarts Klarinettenkonzert


Krieg der Sterne

John Williams (arr.: B. Zimmermann)
"Originale" Filmmusik aus der Oscarprämierten Star Wars - Trilogie


2001 Odyssee im Weltraum

Johann Strauß (arr.: Anton O. Sollfelner)
An der schönen blauen Donau
"Klassische" Filmmusik aus dem Oscarprämierten Weltraumepos




3. Teil:  Zugabe

Julia
Peter van Asten / Richard de Bois





 

Konzertbericht



Bei erster Stettfelder Weltraumnacht den Horizont erweitert – Musikverein Stettfeld demonstrierte bei der „Space Night“ die ganze Bandbreite seines Könnens

In jeder Hinsicht ungewöhnliche Ansichten boten sich den Gästen in der voll besetzten Stettfelder Mehrzweckhalle beim jüngsten Sonderkonzert des Musikvereins Stettfeld. Der Blick ging nicht wie gewohnt zur Bühne, denn das Orchester hatte im Saal Platz genommen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde dem Publikum klar, dass ihm etwas ganz Besonderes bevorstand. Und das Konzert sprach in perfekt aufeinander abgestimmter Weise die Sinne an. Die „Space Night“, die erste Stettfelder Weltraumnacht begann auf der Erde mit dem Tagesanbruch in der Natur. Edvard Griegs „Morgenstimmung“ forderte und erhielt den konzentrierten Einsatz aller Musikerinnen und Musiker und die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Der erst 16-jährige Andreas Zimmermann nahm sich der Romanze aus Mozarts Hornkonzert an und ließ als Solist das Publikum die Klangvielfalt des Waldhorns erleben. Wie grandios Beethoven die Natur in seiner sechsten Sinfonie in Noten zum Ausdruck brachte, bewies der Stettfelder Musikverein mit dem ersten Satz „Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“. Wunderschöne Bilder aus der Natur, großflächig im Hintergrund projiziert, verbanden sich mit der Musik zu einem einmaligen Sinneseindruck. „Durch die Bilder“, so ein beeindruckter Zuhörer, „wurde die anspruchsvolle klassische Musik leicht begreifbar und zu einem richtigen Gefühlserlebnis“. Anhaltende Stille nach der Musik zeigte die Ergriffenheit des Publikums. Im Gegensatz hierzu erklang mit der „Symphony of hope“ von Kurt Gäble eine moderne Sinfonie, in der die Klangvielfalt eines großen Blasorchesters so richtig zur Geltung kam.
Besonders eindrucksvoll wurde die Verbindung „Hören“ und „Sehen“ im zweiten Teil des Konzertes unter dem Motto „In den Weiten des Alls“. Nach der gewaltigen Eröffnung mit „Zarathustra“ von Richard Strauss bot das Orchester mit Mozarts Klarinettenkonzert eine einmalige Reise mit der internationalen Raumstation ISS um die Erde und Karola Woll als souveräne und gefühlvolle Solistin – begleitet von außergewöhnlichen Ausblicken auf den blauen Planeten. Doch nicht nur klassische Kost servierte das Orchester an diesem Abend, es bewies einmal mehr seine Vielfältigkeit, nicht nur an den Instrumenten, sondern auch beim Sologesang. Mit Michael Jacksons „Earth Song“, höchst authentisch von Roman Bergsch gesungen und performed, und dem Jazzklassiker „Fly me to the moon“, brillant präsentiert von Nicole Gegenheimer und der Big Band des Musikvereins, wurden auch zeitgenössische Facetten der Weltraumthematik gezeigt. Und natürlich durften auch die berühmten Filmmusiken aus „Krieg der Sterne“ und „2001 – Odyssee im Weltraum“ nicht fehlen. Gerade mit den Walzerklängen von Johann Strauß und den entsprechenden Bildern wurde die Schwerelosigkeit im All regelrecht spürbar. In äußerst kurzer Vorbereitungszeit war dem Orchester mit seinem Leiter Bernhard Zimmermann ein außergewöhnliches Konzert gelungen, das neue Perspektiven aufzeigte und Horizonte erweiterte. Nach einer Zugabe bedankte sich das restlos begeisterte Publikum mit stehenden Ovationen für einen denkwürdigen und sicherlich einmaligen Konzertabend.
(PSP/BNN & BZ)



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