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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Sonderkonzert


"Pop und Blasmusik - ein echter Hit!"



am Samstag, den 06. April 2019
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 19.30 Uhr
Einlass: 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier . . .
 

1. Teil:

The Best of Beatles
John Lennon & Paul McCartney (arr.: Kurt Gäble)


Sailing
Gavin Sutherland (arr.: André Waignaim)
"Rod Stewart" live mit seinem Jahrhundertsong


Europa
Devadip Carlos Santana and Tom Coster (arr.: Jerôme Thomas)
Romantik-Solo für E-Gitarre und Orchester


We are the world
Michael Jackson & Lionel Richie (arr.: John Higgins)
Michael Jackson's Pophymne
 

Highway to hell
ACDC (arr.: Bernhard Zimmermann)
Jetzt geht die Post so richtig ab!


Hey Jude
John Lennon & Paul McCartney (arr.: Robert Langfield)
Der größte Beatles-Hit!





2. Teil:

The sound of silence
Paul Simon (arr.: James C. Hosay)
Simon and Garfunkel in ganz neuem Klang!


I have a dream
B. Anderson & B. Ulvaeus (arr.: Martin Theile)
Superstar Nicole erinnert an ABBA


Ring of fire
Merle Kilgore & June Carter (arr.: Thorsten Reinau)
"Johnny Cash" ist zurück


ABBA Symphonic
ABBA (arr.: Michael Jerg)
Die größten Hits der Pop-Schweden


TNT
ACDC (arr.: Bernhard Zimmermann)
Musik wie Dynamit - Altrocker Kurz in Aktion


So bist du
Peter Maffay (arr.: Norbert Studnitzky)
Die Stettfelder Superstars vereint im Finale
 



3. Teil Zugaben:

Griechischer Wein
Udo Jürgens (arr.: Kurt Gäble)


Freiheit
Marius Müller-Westernhagen (arr.: Bernhard Zimmermann)


 

Konzertbericht

 

Mitreißendes Sonderkonzert des MV Stettfeld rockt die Halle

Ein Blick in das Programmheft zum Sonderkonzert des Musikvereins Stettfeld mag möglicherweise dazu veranlasst haben, wenigstens eine Augenbraue skeptisch zu heben. „Highway to Hell“? „TNT“? Hardrock-Nummern bei einem Konzert anlässlich des 70-jährigen Bestehens eines Blasorchesters? Wer dagegen das Orchester und seinen Dirigenten Bernhard Zimmermann schon einmal erlebt hat, der weiß – die können das. Und vor allem, sie legen immer noch mal ein Pfund drauf. „Pop und Blasmusik – ein echter Hit“, so der Konzerttitel, wollte an „große Namen der Popmusikwelt“ erinnern, so Marcel Kemm, Vorsitzender des Musikvereins Stettfeld. Deshalb begann die Reise durch das populärmusikalische Universum mit einem Sprung in die 1960er Jahre zu den britischen Pilzköpfen. Spannende Lichttechnik setzte farbige Akzente während das Orchester bekannte Beatles-Hits spielte. Bernhard Zimmermann, der gewohnt unterhaltsam und informativ den „Funkenregen aus Licht und Musik“, so seine Worte, moderierte, animierte schon gleich das Publikum zu einem kollektiven „Yeah“ – für die „echte Beatles-Atmosphäre“. Die Musiker klangvoll nicht nur mit Titeln der Kultband aus England, sondern auch mit Stücken von ABBA und Simon & Garfunkel. Andreas Zimmermann entpuppte sich als „Stettfelder Version“ von Carlos Santana und ließ seine E-Gitarre mindestens so hingebungsvoll jammern und seufzen. Flügelhornist Karl-Heinz Gegenheimer bewies, dass er Rod Stewart („Sailing“) genauso gut kann wie Johnny Cash („Ring of Fire“). Überhaupt begeisterte eine ganze Reihe Instrumentalisten auch mit ihrem Gesang. So verzauberte Nicole Kemm gemeinsam mit Sybille Holzer und Ulrike Schührer mit einer Hommage an die Popgruppe ABBA, und zusammen mit Karl-Heinz Gegenheimer, Ulrich Straus und Kurt Meister sorgten sie mit Michael Jacksons Pophymne „We are the World“ und vor allem mit dem Schlusssong „So bist du“ von Peter Maffay für einen Gänsehautmoment nach dem anderen. So richtig eingeheizt wurde den Konzertbesuchern aber dann tatsächlich mit Hardrock von AC/DC oder vielmehr von Kurt Meister. Eigentlich spielt er Tenorhorn, doch unter seinem Konzerthemd schlägt das Rockerherz. Ganz im Stil von Brian Johnson fegte und tobte er mit Ballonmütze über die Bühne und durch die Halle, rockte und röhrte, was das Zeug hielt und riss die Gäste zu wahren Jubelstürmen hin. Stilecht begleitet wurde er von den Gitarristen Andreas Zimmermann, der sogar die AC/DC-Teufelshörner trug, und Ulrich Straus. Mit den „Sprengstoffmeistern an den Gitarren, dem Sänger aus purem Dynamit und dem explosiven Orchester“, so Zimmermann, ergänzt mit authentischer Pyrotechnik bekam der Ausdruck „die Halle rocken“ eine ganz neue Dimension, denn das Publikum geriet wahrlich „aus dem Häuschen“. Die mit viel Beifall im Stehen geforderten Zugaben wurden gerne gewährt. Am Ende blickte Bernhard Zimmermann zurück auf 70 Jahre Musikverein Stettfeld und bemerkte, „trotz seines Alters ist der Verein frisch und entwickelt sich weiter“. Mit „Griechischer Wein“ und „Freiheit“ verabschiedeten sich die Musiker und sorgten dafür, dass sich viele Konzertbesucher Melodien pfeifend auf den Heimweg machten. (psp/bnn)

Mit freundlicher Genehmigung der BNN.