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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Sommer Open Air 2017

"Licht aus - Spot an !
-
eine musikalische Reise durch die Achtziger"



am Samstag, den 24. Juni 2017
am Festplatz hinter dem alten Rathaus am Marcellusplatz
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann



Fotos


1. Teil: "Licht aus - Spot an!"

 
Disco lives
 (arr.: J. Vinson)
Stayin` alive - I will survive - Y.M.C.A.


Howard Carpendale
(arr.: A. Töning)
Hello again - Deine Spuren im Sand - Ti amo - Das schöne Mädchen von Seite 1


Manchmal möchte ich schon mit Dir
J. Heider (arr.: V. Kabec)
"Gaststar" Roland Kaiser ganz romantisch
 
 
TV Kultabend
(arr.: M. Schneider)
Die Höhepunkte deutscher Fernsehunterhaltung


Tür an Tür mit Alice
 N.Chinn & M.Chapman (arr.: R. Seifert)
"Gaststar" Howard Carpendale erinnert an seine Geliebte
 

Santa Maria
G. & M. de Angelis (arr.: H. Kolditz)
"Gaststar" Roland Kaiser gibt noch eine Zugabe
 




2. Teil: "Goldkettchen und Schulterpolster"

 
World Hits
(arr.: M. Schneider)
Don`t cry for me Argentina - We are the champions - Magic life - One moment in time


I have a dream
ABBA (arr.: M. Theile)
Superstar Nicole erinnert an ABBA


TNT
AC/DC (arr.: B.Zimmermann)
Musik wie Dynamit - Altrocker Kurt mit seiner Band in Action
 
 
Rivers of Babylon
(arr.: S. McMillan)
Ein echter Bonny M. Superhit
 

Wahnsinn
T. Hendrik (arr.: E. Jahreis)
"Gaststar" Wolfgang Petry sorgt für Stimmung
 

Moskau
R. Siegel (arr.: E. Jahreis)
Mit Dschinghis Khan ins Finale
 




3. Teil:  Zugabe

Skandal im Sperrbezirk
G. Sigl (arr.: E. Jahreis)

 
 


 

Konzertbericht

 

„Eine Kiste voller 80er“ - Musikalische Zeitreise beim Sommer-Open-Air-Konzert des Musikvereins Stettfeld

Egal ob „Blupp“, „Dose“, „Spülen“ oder „Gut“ – die Zuschauer hatte sie alle drauf. Unisono vervollständigten sie die Werbeslogans für Gemüse, Spülmittel oder Schokolade, deren Anfang Bernhard Zimmermann ihnen zurief. Musikalisch hatte das Orchester des Musikvereins Stettfeld beim diesjährigen elften Sommer-Open-Air das Publikum bereits zurück geworfen mitten hinein in die 80er. Ein Jahrzehnt mit Disco und Schlager, mit Ilja Richters legendären „Licht aus – Spot an“-Musiksendung, mit TV-Serien wie „Tutti Frutti“, „Dallas“ und „Raumschiff Enterprise“. Mit einem klingenden „Querbeet durch die deutsche Fernsehunterhaltung“, so Dirigent Zimmermann, und seiner „Kiste voller 80er“, sprich Utensilien von damals von Musikkassetten bis Zauberwürfel, aber auch amüsanten Infos aus einer Zeit, in der die Handys noch ein Kilo wogen, rief er so manche Jugenderinnerung wach. Das Orchester – quietschebunt und stilecht wie damals gekleidet – tat mit deutschen und internationalen Hits sein Übriges für eine unterhaltsame Zeitreise. Und sogar die Mode der 80er präsentierten Lena Holzer, Zorana Meck, Sophia Raab, Jana Siegele und Carolin Stegmaier, die sich flugs von Musikerinnen in Laufsteg-Models verwandelten. Einmal mehr wartete der Musikverein auch mit Gesangstalenten auf, die in Fahrzeugen aus den 1980ern heranfuhren. Da entstieg doch tatsächlich Roland Kaiser alias Karl-Heinz Gegenheimer einem Mercedes SL Cabrio und begeisterte mit „Manchmal möchte ich schon mit dir“, nur um kurze Zeit später, chauffiert in einem 3er BMW, und mit seinen charmanten Begleitsängerinnen Nicole, Sybille und Ulrike und „Santa Maria“ für einen hartnäckigen Ohrwurm zu sorgen. In einem Traktor herbeichauffiert sang Gunther Martin als blondgelockter Howard Carpendale von seiner Nachbarin „Alice“ und Uli Straus kam in einer Ente, gab den Stimmungsmacher Wolfgang Petry und den Kultsong „Wahnsinn“ zum Besten. Vom weltweiten Popparkett fuhr Nicole Gegenheimer in einem Ford Escort Cabrio heran und erinnerte auf der Open-Air-Bühne hinter dem alten Rathaus gemeinsam mit Sybille Holzer und Ulrike Schührer an ABBA. „TNT“ ist ein Titel der Rockband AC/DC und genauso explosiv wie das Original tobten Kurt Meister und seine Gitarristen Andreas Zimmermann – der gar mit AC/DC-Hörnern - und Uli Straus über die Bühne und durch die Stuhlreihen. Das gefiel dem Publikum dermaßen, dass es direkt eine Wiederholung forderte und natürlich bekam. Ein Mercedes der E-Klasse brachte Bony M., soll heißen Gunther, Nicole, Sybille und Ulrike sangen und tanzten „Rivers of Babylon“. Orchester, Sängerinnen und Sänger verabschiedeten sich mit Dschinghis Khans „Moskau“ und Spider Murphy Gangs „Skandal im Sperrbezirk“, und das Publikum bedankte sich stürmisch mit einem langanhaltenden Stehapplaus. Und es war ein Abschied für immer – zumindest was, nach den 50er, 60er, 70er und nun 80er Jahren, die musikalischen Zeitreisen betrifft, wie die Musikvereinsvorsitzende Susanne Michenfelder verkündete.
(BNN/PSP)