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Das Schlager Open Air 2003 des

Musikverein Stettfeld e.V.



2. Stettfelder Schlager Open Air
am Sonntag, den 22.06.2003 um 19:00 Uhr
vor der St. Marcellus Kirche

Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann



Vom Telefon zum Mikrofon
Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben - Tanze mit mir in den Morgen - Marmor, Stein und Eisen bricht - Ramona - Massieurs - Charly Brown

Bei mir bist Du schön
Die Stettfelder Dixie-Combo erinnert an den Tanzerfolg der 40er Jahre

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
"Gaststar" Hans Albers auf nächtlicher Tour

Zehn Minuten mit Ralph Siegel
Dschinghis Khan - Du kannst nicht immer 17 sein - Theater - Babicka - Marie, der letzte Tanz ist nur für Dich - Feierabend

Wunder gibt es immer wieder
"Gaststar" Katja Ebstein präsentiert ihren größten Erfolg

Hits der 70er
Dieter Thomas Kuhn gibt sich die Ehre
Wann wird´s mal wieder richtig Sommer - Mendocino - Anita

Traumreise Griechenland
mit "Gaststar" Nana Mouskouri
Weiße Rosen aus Athen - Akropolis Adieu - Ein Schiff wird kommen - Der Stern von Mykonos - Sirtaki

Fiesta Mexikana
"Gaststar" Rex Gildo und sein legendäres "Hossa! Hossa!"

Im Wagen vor mir ...
"Henry Valentino und Uschi" präsentieren ihren größten Erfolg

ABBA Gold
Pop-Schlager der 70er - ABBA stürmen die deutschen Hitparaden

Peter Maffay
Über 7 Brücken mußt Du gehen - Du - Und es war Sommer

Tür an Tür mit Alice
"Gaststar" Howard Carpendale auf Schmusekurs

Wahnsinn (Hölle, Hölle)
Mit Wolfgang Petry´s Superhit ins Finale





In Zeiten quälender Suche nach medienkonformen Gesangssternchen präsentierte der Stettfelder Musikverein bei seinem 2. Schlager Open Air die wahren Gesangstalente.
Die tollten wie Dieter Thomas Kuhn über die Bühne, feierten als Rex Gildo mit dem Publikum ein mexikanisches Fest und trugen wie Nana Mouskouri mit bedeutungsschweren Gesten ihre Lieder vor.
„Vergessen sie ihren Alltagsstress, lehnen sie sich zurück und genießen sie einfach.“ So begrüßte der Vorsitzende, Karl-Heinz Gegenheimer die Zuhörer auf dem Stettfelder Marcellusplatz.
Während dort eine leichte Brise den hitzigen Tag abkühlte, führte die Dixie-Combo und Solo-Klarinettistin Nicole Gegenheimer mit „Bei mir bist du schön“ die Zuhörer in die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Weiter ging es zu den bekannten Melodien der 1960er wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und einer Auswahl der Erfolge von Ralph Siegel. Einer seiner Hits war Katja Ebsteins Beitrag zum Grand Prix 1970, „Wunder gibt es immer wieder“, das von Stefanie Händel mit leicht verträumten Blick in Erinnerung gerufen wurde.
Wer dieses Jahr nun doch nicht nach Italien reisen will, den lud Karola Woll als Nana Mouskouri nach Griechenland ein. Ganz in Schwarz und völlig in ihren Vortrag vertieft, brachte sie den rund 500 Zuhörern „Weiße Rosen aus Athen“ und versprach „Ein Schiff wird kommen“. Ein Sirtaki durch das begeisterte Publikum rundete den griechischen Teil ab.
Jetzt wartete schon Timo Mengesdorf, der als leicht erröteter Rex Gildo die Zuhörer mit zu einem mexikanischen Fest nahm.
Einmal mehr ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung des Programms bewies Dirigent Bernhard Zimmermann, dem ein gut aufgelegtes Orchester folgte. So zuckelte auch der Vorsitzende Karl-Heinz Gegenheimer als „Henry Valentino“ seiner genervten Tochter Nicole alias „Uschi“ mit dem Auto hinterher und schnarrte mit Reibeisenstimme „Im Wagen vor mir“.
Ebenfalls aus der gleichen Familie stammen der singende Seemann „Hans Albers“, Tony Bergsch und sein Sohn Dennis. Letzterer, mit blonder Perücke und Gold-Anzug, schwang als Dieter Thomas Kuhn wie ein Wilder die Hüften und forderte das Publikum auf, mit nach „Mendocino“ zu kommen. Sein Vater Tony litt wirklich- er lebte als Howard Carpendale jahrelang „Tür an Tür mit Alice“- bekanntlich ohne Ergebnis. „Howie“ wurde jedoch stilecht von Dennis gerächt, der als Wolfgang Petry mit „Wahnsinn“ seinen Gefühlen endlich Ausdruck verlieh. Besinnlich abgerundet wurde der laue Sommerabend mit dem von Publikum und Interpreten gemeinsam gesungenen „Freiheit“ von Westernhagen- Feuerzeuge und Wunderkerzen natürlich inklusive.


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