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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jahreskonzert


"Tierisch drauf und tierisch gut!"



am Sonntag, den 14. Januar 2018
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier . . .
 

1. Teil:

Der König der Löwen
Elton John / Hans Zimmer (arr.: Calvin Custer)
Musikalische Höhepunkte aus dem bekannten Walt Disney Film


Elefant und Mücke
Henry Kling (arr.: Norbert Studnitzky)
Solo für Bass-Posaune und Piccolo-Flöte


Das Dschungelbuch
Robert u. Richard Sherman (arr.: Marcel Peeters)
Die komischen Abenteuer von Mowgli und den sympathischen Tieren im indischen Dschungel


Busy Bee
Suzanne Welters
Eine emsige Biene auf musikalischen Umwegen
 




2. Teil:

Baby Elephant Walk
Henry Mancini (arr.: Eric J. Hovi)
Der Spaziergang eines Elefantenbabys - Musik aus dem Film "Hatari"


Chicken Talk
Bert Kaempfert (arr.: Gert Buitenhuis)
Musikalisches Geschnatter auf dem Hühnerhof


Katzenduett
Gioacchino Rossini (arr.: Udo Lüdeking)
Zwei Katzen im Liebesrausch


Alegria
Cirque du Soleil (arr.: Frank Bernaerts)
Traummusik des Cirque du Soleil
 

Erinnerung an Zirkus Renz
Gustav Peter
Solo für Xylophon und Marimbaphon
 




3. Teil Zugaben:

Blues for a killed Kat
Jack End (arr.: Frederick Fennell)


Orpheus can't Can-Can
J. Offenbach (arr.: Michael Brand)

 
 


 

Konzertbericht

 

 „Musikdressuren und Instrumentenakrobatik“   --   Jahreskonzert des MV Stettfeld kam tierisch gut an

Elefanten und Mücken, Löwen und Bären, Schlangen und Bienen, Hühner und Katzen – das Orchester des Musikvereins Stettfeld zauberte bei seinem Jahreskonzert am Sonntagabend eine ganze Menagerie unterschiedlicher Tierchen auf die Bühne der Mehrzweckhalle. Dabei geizte der „musikalische Tierpfleger“, wie sich Dirigent Bernhard Zimmermann selbst vorstellte, nicht mit zahlreichen tierischen Sprichwörtern, und es ist wirklich unglaublich, wie viele Redewendungen aus dem Reich der Tiere stammen, fängt man erst einmal an, sie gezielt zu suchen. Gleich seine Begrüßung mit den Fragen: „Haben Sie sich schon mal zum Affen gemacht oder jemandem einen Floh ins Ohr gesetzt?“ lotste das Publikum in der voll besetzten Halle in die passende Richtung. Der musikalische Einstand führte ins „farbenprächtige Afrika“ und ließ den König der Löwen mit seiner ganzen Gefühlspalette von Liebe, Eifersucht und Fröhlichkeit lebendig werden. Und das mit einem dermaßen mitreißenden Groove, der auch dem Dirigenten sichtlich in die Beine ging. Gleich darauf lieferten sich Piccoloflöte (Ulrich Hingst) und Bassposaune (Tobias Mengesdorf) fingerfertig und mit langem Atmen ein klangvolles Duell als Mücke und Elefant, für das sich die Zuschauer mit begeisterten Bravo-Rufen bedankten. „Die Songs bleiben im Kopf bis dich der Affe laust“, prophezeite Zimmermann bei der Ansage von leichtfüßigen bis machtvollen Ausschnitten aus dem Dschungelbuch. Natürlich bewahrheitete sich das, denn zumindest der Gemütlichkeitssong setzte sich als Wurm in vielen Ohren fest. Bei „Busy Bee“ waren die Musiker des Orchesters gefordert, den irrwitzigen Weg einer emsigen Biene nachzuziehen – was sie natürlich mit Bravour meisterten. Das Klarinettenensemble machte sich nach der Pause auf zum „Baby Elephant Walk“, einer Musik aus dem berühmten Hatari-Film mit John Wayne und Hardy Krüger. Mit der Ansage des folgenden Stücks machte sich der Dirigent vor allem beim weiblichen Teil des Publikums nicht unbedingt Freundinnen als er das Geschnatter auf einem Hühnerhof mit einer „Ansammlung von Frauen“ verglich. Er versöhnte sie aber wieder als er zur Bassklarinette griff und als „alter Hahn“ gemeinsam mit Patricia Bergsch-Bornhäuser an der Klarinette „Chicken Talk“ hielt. „Wie toll Trompeten miauen können“ bewiesen Julian Kemm und Julian Gärtner, die bei Rossinis „Katzenduett“ mit ihren Instrumenten als Kater um eine Kätzin warben. Zum Finale führte das Orchester seine Gäste in die Zirkuswelt. Ganz ohne Tiere, dafür aber mit Nicole Kemm als hinreißende Sängerin begeisterten sie mit „Alegria“, einem traumhaften Stück aus dem „Cirque du soleil“. Gleich darauf versetzten Lukas Holzer und Tizian Deutsch die Halle in atemloses Erstaunen als sie wahrlich artistisch „Musikdressur und Instrumentenakrobatik“ an ihren Mallets zeigten – bis das Xylophon rauchte. Der letzte Ton war noch nicht verklungen, da bedankte sich das Publikum mit Stehapplaus für das kurzweilige, tierische Konzertvergnügen und erhielt natürlich seine Zugaben.
(PSP/BNN)