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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jahreskonzert

Die letzten Paradiese der Welt
-
Grandiose Natur und exotische Musik pur !



am Sonntag, den 08. Januar 2017
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier . . .
 

1. Teil:

1492 - Die Eroberung des Paradieses
Vangelis (arr.: S. Goldhammer)
Mit Kolumbus auf Entdeckungsreise nach Guanahani


Cordilleras de los Andes
Kees Vlak
Cotopaxi - Illimani - Coropuna
Zu Fuß auf die höchsten Gipfel der Andenregion


Beautiful evening of prairie
Wang Hesheng
Abendstimmung im Reich der Mitte


Oregon
Jacob de Haan
Mit der großen Eisenbahn durch Amerikas Wilden Westen
 

Jungle Fantasy
Naohiro Iwai
Auf dem Amazonas durch den Regenwald
 




2. Teil:

Under the Sea
Alan Menken (arr.: W. Rapp)
Naturparadies unter Wasser - das Percussion-Ensemble down under


Caravans
Mike Batt (arr.: R. Kreid)
Ein wilder Kamelritt durch die Sahara


Santa Cruz
Jeff Penders
Eine Insel im Wind - Einsamkeit in der Karibik


Lokum
Suzanne Welters
Süßes schlemmen im anatolischen Hochland
 

Jambo Afrika
Mario Bürki
Wildtiere beim Lake Manyara - Zebras und Gnus - Der Jambo Song
 




3. Teil Zugaben:

Spanish Fever
Jay Chattaway


Santorini
Hardy Mertens

 
 


 

Konzertbericht

 

Paradiesisches in Klang und Bild - Umjubeltes Jahreskonzert des MV Stettfeld

„Eine erholsame und spannende Reise zu den letzten Paradiesen der Welt.“ Das versprach Susanne Michenfelder, Vorsitzende des Musikvereins Stettfeld, beim Jahreskonzert am Sonntag. Der musikalische Leiter Bernhard Zimmermann hatte hierfür nicht nur eine traumhafte Route zusammengestellt, sondern fungierte auch als versierter Reiseleiter mit profunden Kenntnissen über die jeweiligen Ziele. Unterstützt wurde er durch Experten, die das Publikum in der voll besetzten Mehrzweckhalle über Details der verschiedenen Regionen informierten. Und es wurde ein fantastischer Trip rund um den Globus, der zahlreiche Sehnsuchtsorte hörbar und – mit grandiosen Bildern auf der Großleinwand - sichtbar machte. Wie es sich für einen Abenteuerurlaub gehört, startete das Orchester mit dem Rasseln der Ankerketten, den monumentalen Klängen und dem Herzschlag, mit denen Vangelis in „1492 – Die Eroberung des Paradieses“ Kolumbus Entdeckung der Insel Guanahani beschreibt. Weiter ging es – zu Fuß – auf die Gipfel dreier Berge in der Andenregion, wobei die drei musikalischen Sätze von „Cordilleras des los Andes“ das gedankliche Kraxeln leichter machten. Es schloss sich eine erholsame Flusskreuzfahrt auf dem Jangtse ins grüne Landesinnere von China an. Dabei unterstrichen sowohl die Musik von Wang Hesheng als auch die Bilder die Gegensätzlichkeit von Naturerleben und Großstadthektik im Reich der Mitte. Mit einem mächtigen Sprung rund um den Erdball landete die Reisegesellschaft in der Eisenbahn in „Oregon“ und tuckerte durch Amerikas Wilden Westen, um gleich darauf wieder auf dem Amazonas durch den Regenwald zu schippern und sich bei „Jungle Fantasy“ dem, so Zimmermann „Tumult der Dschungeltiere“, einer wilden Mischung von Tönen, Geräuschen und Rhythmen, hinzugeben. Nach der Pause stand ein Ausflug „Under the Sea“ in Australien mit dem Percussionensemble auf dem Programm, gefolgt von „Caravans“, einem Kamelritt durch die Sahara und der Rückkehr in die Karibik, nach „Santa Cruz“. Als „Special“ servierte der Reiseleiter dann „Lokum“, süße Häppchen aus der Türkei. Die anatolische Hochlandatmosphäre wurde unterstrichen durch den authentischen Bauchtanz von Ria Himmelsbach vom Verein „Frauenwürde Manisita“ aus Kronau. Ein farbenprächtiges „Jambo Afrika“, das sowohl gespielt als auch vielstimmig gesungen präsentiert wurde, beendete die offizielle Reise, für die sich das Publikum mit kräftigem Stehapplaus bedankte, woraufhin Reiseleiter Zimmermann die Tour um Stationen in Spanien und Griechenland verlängerte. Die abwechslungs- und spannungsreiche Reiseroute zeigte nicht nur paradiesische Orte auf der ganzen Welt, sondern spiegelte vor allem das breitgefächerte Können und die musikalische Klangkraft der über 70 Musikerinnen und Musikern des Blasorchesters wider, die dem Publikum mehr als einmal begeisterter Jubel und langanhaltender Beifall entlockten.
(BNN/PSP)