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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jubiläumskonzert / Jahreskonzert

65 Jahre Musikverein Stettfeld e.V.
-
25 Jahre Dirigent Bernhard Zimmermann



am Sonntag, den 11. Januar 2015
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier . . .


1. Teil:

Happy Birthday Around The World
 M.J. Hill / P.S. Hill (arr.: R. Ford)
Zum 65 Geburtstag: "Happy Birthday Musikverein!"


Der letzte Mohikaner
T. Jones / R. Edelman (arr.: E. Mast)
Große Filmmusik für Blasorchester


Andrew Lloyd Webber - A Symphonic Study
A.L. Webber (arr.: R. Ely)
The Phantom of the Opera - Unexpected Song - Cats -
Starlight Express - Variations - Song & Dance


Of Sailors And Whales
W.F. McBeth
Musikalische Schilderung von Melville's Roman "Moby Dick"
1. Ismael geht wieder zur See
2. Kapitän Ahab - der Teufel an Bord
3. Pfarrer Mapple
4. Moby Dick - die Jagd auf den weißen Wal
 




2. Teil: 

Murmelndes Gedicht eines Baches
Trad. (arr.: B. Zimmermann)
Musikalische Wasserspiele mit dem Percussion-Ensemble


Kyklades
H. Mertens
Eine Kreuzfahrt durch die griechische Ägäis
1. Naxos
2. Santorin


Hornfestival
K. Gäble
Waldhörner - einmal ganz anders!


Minnie The Moocher
Calloway / Mills / Gaskill (arr.: G. Gazzani)
Gaststar Nicole und ihre singende Big-Band
 

Hey Jude
J. Lennon / P. McCartney (arr.: R. Longfield)
Mit einem echten Welthit in ein funkelndes Finale
 




3. Teil:  Zugaben

Luftballon Polka
F. Sprenzinger


Marsch-Konfetti
(arr.: X. Lecheler)


 
 


 

Konzertbericht

 



Geburtstagskonzert mit vielen Extras
Begeistertes Publikum forderte Zugaben mit Stehapplaus

Wie es sich für ein Konzert zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 65-jährigen Bestehen des Musikvereins Stettfeld gehörte, begann der Abend mit einem Geburtstagsständchen. Und wie es sich für einen musikalischen Leiter vom Format eines Bernhard Zimmermann gehörte, wurde das „Happy Birthday“ auch gesungen und in internationalen Klangfarben dargeboten. Zu Beginn hatte er ein dreigängiges Geburtstagsmenü mit großem Dessertbüffet versprochen und Highlights aus den Themenkonzerten der vergangenen Jahre angekündigt. Und so stieg das Orchester direkt fulminant mit Filmmusik ein. Spannungsgeladen erlebte das Publikum in der Stettfelder Mehrzweckhalle die dramatische Geschichte des letzten Mohikaners Chingachgook mit. Es folgten Musical-Hits von Sir Andrew Lloyd Webber und die musikalische Schilderung von Melvilles Roman „Moby Dick“ in vier spannenden Sätzen. Hier stellte das Orchester auch ihre stimmliche Qualität mit A Cappella-Chorgesang unter Beweis. Dass Dirigent Zimmermann seine Musikerinnen und Musiker gerne auch mit fremdartigen Klängen konfrontiert, zeigte sich beim „Murmelnden Gedicht eines Baches“, das er selbst für das Percussionensemble vertont hatte und im chinesischen Gewand gemeinsam darbot. Auch die temperamentvolle Kreuzfahrt durch die Ägais vorbei an Naxos und Santorin leitete er als griechischer Reiseführer. Viel Zwischenapplaus und Bravorufe erntete das „Hornfestival“, bei dem die Waldhornisten ihren Instrumenten sowohl klassische Klänge als auch – ungewohnte – moderne Rhythmen entlockten. Als Ausschnitt aus dem „Swing-Swing-Swing-Konzert“ von 2012 begleitete das Orchester Sängerin Nicole Gegenheimer in Big Band Manier. Gemeinsame mit ihrem Vater Karl-Heinz sang sie zum Abschluss den Beatles-Hit „Hey Jude“. Natürlich war damit das Konzert längst nicht zu Ende, denn das Publikum forderte mit anhaltendem Stehapplaus die Zugabe. Die Polka, die nun als erstes Zusatz-Schmankerl zu hören war, bot eine echte Premiere, denn sie war arrangiert für „Sololuftballons“ und Orchester. Der folgende Radetzky-Marsch forderte noch einmal die uneingeschränkte – und begeisterte Aufmerksamkeit der Besucher, denn es war ein Stück, bei dem die „aufständischen“ Musiker ihrem Dirigenten ordentlich was pusteten, gehörig aus der „Marschreihe“ tanzten und damit einen wahrlich würdigen Konzertabschluss mit einem großartigen musikalischen Leiter Zimmermann boten.
PSP/BNN
 

„Absolute Seltenheit in den Reihen der Blasmusiker“
Bernhard Zimmermann für 25 Jahre Dirigententätigkeit im Musikverein Stettfeld ausgezeichnet

Eigentlich kann man ihn vom diesjährigen Jahreskonzert nicht trennen. Und doch muss man sein nicht eben alltägliches Jubiläum separat würdigen, denn es ist ein äußerst seltenes Ereignis: Bernhard Zimmermann führt das Orchester des Musikvereins Stettfeld seit nunmehr 25 Jahren in Folge.
Das sei eine „absolute Seltenheit, wenn nicht einzigartig in den Reihen der Blasmusik“, so würdigte Bürgermeister Tony Löffler das Dirigentenjubiläum. Aus den eigenen Reihen kommend sei er mit dem Orchester zu neuen Ufern aufgebrochen, habe Perspektiven eröffnet, die kein Mensch erahnt hat und habe den Musikern alles abverlangt. „Und die haben mitgemacht, waren begeistert von ihrem eigenen Können.“
„Unerschöpflichen Ideenreichtum“ bescheinigte ihm Bernhard de Bortoli, der stellvertretende Präsident des Blasmusikverbandes Karlsruhe und verlieh dem 53-Jährigen die silberne Verdienstmedaille des Verbandes. Zimmermann sei nicht einfach „nur“ Dirigent, sondern auch Dramaturg, Drehbuchautor und Schauspieler. Was ihn auszeichne sei die Vielgestaltigkeit, mit der er das Orchester und die Jugendarbeit immer wieder neu beflügle. Er leite nicht nur bravurös das Orchester, auch sprühten ständig Funken zwischen Dirigenten und Musikern. In ihrer Laudatio hatte die Vorsitzende des Musikvereins, Susanne Michenfelder, zuvor einige Eckpunkte aus der Dirigententätigkeit des ehemaligen Klarinettisten Zimmermann aufgezeigt, der „mit Weitsicht neue Ideen vorgebracht und umgesetzt“ habe. Aller Skepsis zum Trotz habe er Themenkonzerte zum Erfolg geführt, Kammerkonzerte und Sommer OpenAirs eingeführt und die Kirchenmusik ausgebaut. Dank seines kontinuierlichen Engagements in der Jugendarbeit stehe nun die dritte Bläserklasse mit 39 Anmeldungen in den Starlöchern und das Orchester verfüge über nunmehr 75 aktive Musikerinnen und Musiker. 23 von den 25 Jahren hat Musiker Karl-Heinz Gegenheimer mit Zimmermann zusammengearbeitet und zeigte sich im Gespräch mit der Rundschau vor allem vom großen musikalischen Können, der Ideenvielfalt und dem souveränen Umgang mit Jung und Alt des Dirigenten begeistert. „Wenn er vorne steht, weiß ich, dass nichts passieren kann.“ Musikerin und Dirigentenkollegin Claudia Walter zeigte sich vor allem beeindruckt von der Ruhe, die er während der Probenarbeit ausstrahle, dass er generationenübergreifend die richtigen Worte finde und die Musikerinnen und Musiker immer gut vorbereite.
PSP/BNN

 



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