home
aktuell
konzerte
orchester
jugend
bilder
geschichte
repertoire
kontakt
links
chat
gaestebuch
 
 
 
 
Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jahreskonzert

Teuflische Musik
-
Die Nacht des Grauens



am Sonntag, den 13. Januar 2013
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden sie hier . . .


1. Teil:  Teuflische Musik - die Nacht des Grauens

Unter Donner und Blitz
Johann Strauss (arr.: Karl Pfortner)
Der "Teufel" schickt seine Vorboten


Indiana Jones und der Tempel des Todes
John Williams (arr.: Marcel Saurer)
Höhepunkte aus der gleichnamigen Filmmusik


Die Hexe und die Heilige
Steven Reineke
Eine musikalische Reise ins tiefe Mittelalter - in die Zeit der Hexenverbrennung


Zirkus Can Can
Jaques Offenbach (arr.: Peter King)
Orpheus in der Unterwelt - ein Besuch in der Hölle
 

Jurassic Park Highlights
John Williams (arr.: Paul Levander)
Teuflische Geschöpfe - menschliche Gier - Leidenschaft und Tod
 




2. Teil:  Teuflische Musik - Im Banne der Dämonen

Fluch der Karibik
Klaus Badelt (arr.: Ted Rickett)
Der Fluch der Black Pearl - der Teufel an Bord ?


The Sand Volcano
Jerry Goldsmith (arr.: Ray Woodfield)
Musikalische Höhepunkte aus dem Horrorfilm "Die Mumie"


The Entertainer
Scott Joplin (arr.: Matthias Schmitt)
Teufel und Percussion - Was ist das für eine Show?


The World is not enough
David Arnold (arr.: Otto M. Schwarz)
Ein teuflischer Traum - ist der Teufel noch zu stoppen ?
 

Tanz der Vampire
Jim Steinman (arr.: Wolfgang Wössner)
Sinfonische Höhepunkte aus Dracula's Musical mit Biss
 




3. Teil:  Zugaben

Marsch (oder "die Versuchung")
Marcel Wengler


"Gewitter"
Body-Percussion


 
 


 

Konzertbericht

 

Orchester des Teufels mit höllischem Programm - Ein wahrhaft teuflisches Jahreskonzert des Musikvereins Stettfeld

Rot wie das Feuer und schwarz wie die Hölle wirkte die Bühne mit dem von Thomas Deutsch gestalteten, flammenden Hintergrund, vor dem das Orchester des Musikvereins Stettfeld ihr teuflisches Jahreskonzert präsentierte. „Halten Sie schon mal die Luft an, gleich wird er auftauchen – Ihr persönlicher Teufel.“, hatte Vorsitzende Susanne Michenfelder angekündigt. Und tatsächlich – wie Janus mit den zwei Gesichtern, verwandelte sich Bernhard Zimmermann immer wieder vom - zugegeben – „magischen“ Dirigenten in den Teufel persönlich, der mit viel diabolischem Spektakel durch das höllische Konzertprogramm führte. Und seine Musikerinnen und Musiker schreckten vor nichts zurück. Schon zum Auftakt gab es „Donner und Blitz“ von Johann Strauß, die Suche nach dem Heiligen Gral mündete in der Filmmusik von „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, Offenbachs „Can Can“ wurde kurzerhand als Versuchung in die Unterwelt verlegt und man erweckte die Dinos aus „Jurassic Park“ zumindest akustisch zum Leben. Gleichermaßen bedrohlich wie hoffnungsvoll führten Zimmermann und sein Orchester die mehr als 500 Gäste in der Stettfelder Mehrzweckhalle ins Mittelalter und öffnete mit der Musik von „Die Hexe und die Heilige“ ein düsteres Kapitel der Menschheit, als unschuldige Frauen und Männer als Unholde auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Mit „Fluch der Karibik“ und „Die Mumie“ wurde das Publikum nach der Pause erneut auf den gruseligen Pfad gelenkt. Als „Teufelskerle“ ließ das Percussion-Ensemble mit „The Entertainer“ die Fetzen fliegen – mittendrin natürlich Chefteufel Zimmermann. Für den mephistophelischen Traum die ganze Welt zu beherrschen, legte Nicole Gegenheimer ihre Klarinette beiseite und ließ dafür mit ihrer wunderbaren Singstimme den James Bond-Titel „The world is not enough“ hören. So eingestimmt, waren die Zuhörer bereit für den „Tanz der Vampire“. Beeindruckt belohnten sie die Musikerinnen und Musiker stehend mit langanhaltendem Applaus. Dass harmonische Klänge auch ohne Instrumente zu erzeugen sind, bewies das „Teufelsorchester“ dann Handflächen reibend, Finger schnippend, klatschend und hüpfend und erntete dafür getrampelten Jubel. Wie es sich für ein Blasorchester gehört, erklang als Zugabe mit „Die Versuchung“ ein traditioneller Marsch, doch selbst der hatte es in sich und erwies sich durch wechselnde Rhythmen ebenfalls als „teuflisch“.
(PSP/BNN)

 


Konzerte