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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jahreskonzert 2011

Musik ohne Tabus
-
Musikalische Grenzerfahrungen



am Sonntag, den 08. Januar 2012
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier
 

Hier gibt es einen Filmbericht von Kraichgau-TV


1. Teil:

Song of Freedom
Jan de Haan
Musik überwindet alle Grenzen - Eine Multikulti-Version von Beethovens "Alle Menschen werden Brüder"


Innuendo
Queen (arr.: M. Somadossi)
Spanische Folklore, heiße Rockrhythmen, bombastische Orchesterklänge - was hat das mit Ravels Bolero zu tun ?


Immer kleiner
A. Schreiner (arr.: G.S. Howard)
Ein Klarinettenkonzert der besonderen Art!


Toccata in D
J.S. Bach (arr.: R. Farr / K. Lamb)
Barocke Orgelmusik von Bach - einmal ganz anders!
 

El Camino Real
Alfred Reed
Wandern über den Jakobsweg - Pilgern durch Musik ?
 




2. Teil:

Johnny Small - Hänschen klein
Traditionell (arr.: R. Kreid)
Das bekannteste Kinderlied - modisch und musikalisch neu gemischt


The Joust
D. Gillis (arr.: J.G. Mortimer)
Mittelalter trifft Metal-Szene - ein echter Tabubruch


The big Mancini
H. Mancini (arr.: D. Barry)
Peter Gunn begegnet auf Safari dem rosaroten Panther - grenzenlose Filmmusik


Freibier-Rap
M. Menke
Freibier im Konzert - Schlagzeuger kennen wirklich kein Tabu !
 

Pink Floyd Medley
Pink Floyd (arr.: R. Fienga)
"Shine on you crazy diamond - Another brick in the wall"
Experimentelle Rockmusik für großes Blasorchester, E-Instrumente, Sänger und Kinderchor
 




3. Teil:  Zugaben

Seat Beat
Daniel Bukvich
Percussion-Zugabe


Radetzky Forever
Sousa/Strauss (arr.: R. v.d. Velde)


Alte Kameraden Swing
C. Teike (arr.: Th. R. Becker)
 
 
 


 

Konzertbericht

 

„Erwarten Sie das Unerwartete“
Jahreskonzert des Musikvereins Stettfeld mit „musikalischen Grenzerfahrungen“
 
Er hat es schon wieder getan! Die jungen und die etwas älteren Musikerinnen und Musiker allesamt zu Höchstleistungen angespornt, sie mit nie dagewesenen musikalischen Experimenten konfrontiert und – genau damit ein Publikum von den Stühlen gerissen, das einiges von ihm gewohnt ist. Bernhard Zimmermann, Dirigent des Blasorchesters des Musikvereins Stettfeld hat dem traditionellen Jahreskonzert eine weitere Dimension verliehen. „Erwarten Sie das Unerwartete.“, hatte Vereinsvorsitzender Patrick Zilz eingangs empfohlen und aufgefordert, „überschreiten Sie musikalische Grenzen mit uns.“ Und so mancher der über 500 Besucher hat sich am Sonntagabend in der Mehrzweckhalle sicher ein bisschen ungläubig gefragt: Woher hat er bloß immer diese Ideen? „Musik ohne Tabus – musikalische Grenzerfahrungen“, unter diesem Konzerttitel erklang Beethovens Europahymne „Song of Freedom“ gleichermaßen sinfonisch wie orientalisch mit Flöten und Trommeln. Bei „Innuendo“ von Queen überraschte das Orchester mit einem spannungsgeladenen Mix aus Flamenco, Rockrhythmen und Ravels Bolero, das die Luft in der Halle vibrieren ließ, das Publikum in Erstaunen versetzte und bei dem die Schlagzeuger – mit Bravour - alle Hände voll zu tun hatten. „Sägen Sie mal Holz, wenn Sie nur den Sägegriff zur Verfügung haben.“ Mit diesen Worten umschrieb Zimmermann, der sowohl als Dirigent wie auch als „Musikkritiker“ durchs Programm führte, die Leistung von Particia Bergsch-Bornhäuser. Sie entlockte ihrer Klarinette wunderbare Klänge, obwohl sie ihr Instrument „immer kleiner“ (so das Werk von Adolf Schreiner) zerlegte. Auf Bachs „Toccata“, natürlich ebenfalls im außergewöhnlichen Klanggewand folgten eine eindrucksvolle, musikalische Pilgerwanderung über den Jakobsweg und der Beweis, dass ein Kinderlied wie „Hänschen klein“ auch als Swing, Dixieland und dramatisch-futuristische Filmmusik daherkommen kann. Eine überaus gewagte Verknüpfung servierte das Orchester mit „The Joust“ – mittelalterliche Turniermusik markant aufgepeppt von Andreas Zimmermann an der E-Gitarre, unterstützt von seinem Bruder Tobias am E-Bass. Ein fantasiereiches Kinoszenario erzeugten die Musikerinnen und Musiker mit Filmmusik von Henry Mancini und natürlich fehlte auch das Percussionensemble nicht, das einmal mehr einen perfekten „Klangkörper“ bot. Und waren die Besucher bis dahin schon hingerissen – das Finale - ein Pink Floyd Medley, gesungen von Nicole Gegenheimer und der gesamten Bläserklasse, getragen vom Orchester, umhüllt von Lichtspektakel und geleitet vom Dirigenten mit Leuchtstab – versetzte es in grenzenlose Begeisterung. (BNN / PSP)

 


Karl-Heinz Gegenheimer wird zum Ehrenvorstand ernannt

Ein Jahreskonzert voll unerwarteter Programmpunkte hatte der Musikverein Stettfeld für den vergangenen Sonntag angekündigt. Überrascht war dann auch Karl-Heinz Gegenheimer, als ihn Dirigent Bernhard Zimmermann aus seiner Orchesterreihe nach vorne bat. Was kam jetzt? Eine Ode an den Stuhl, auf dem er sich setzen durfte – geradlinig, mit allen Beinen auf der Erde stehend, mit stabilem Rückgrat – wandelte sich mehr und mehr in eine Laudatio für das Orchestermitglied Gegenheimer und mündete in einer ganz besonderen Anerkennung: Er wurde zum Ehrenvorsitzenden des Musikvereins Stettfeld ernannt, dem er 15 Jahre lang vorstand und dessen Vorsitz er im vergangenen Jahr abgab. Diese Auszeichnung von Karl-Heinz Gegenheimer würdigten nicht nur die Musikerinnen und Musiker, sondern auch das Publikum in der Halle mit stehendem Beifall.
(BNN / PSP)
 


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