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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jahreskonzert 2010

Sonnenkurs durch's Mittelmeer
-
eine musikalische Kreuzfahrt



am Sonntag, den 09. Januar 2011
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier!


1. Teil:

Arnoldo
Hardy Mertens
Ankunft in Barcelonas Hafen - erste spanische Eindrücke


Tarantella
Gottfried Veit
Fahrt übers Meer - Klarinettenfolklore auf Sardinien


Funiculi - Funicula
Luigi Danzi (arr.: Yo Goto)
Ankunft in Neapel - Ständchen am Fuße des Vesuvs


Siciliano
Pavel Stanek
Sizilianische Impressionen - Solo für Waldhorn und Orchester
 

The Mysteries of Egypt
Norman Tailor
Zwischenstopp in Ägypten - im Tal der Pharaonen
- Die große Pyramide
- König Tutanchamun
- Das Geheimnis der Sphinx
 

Kyklades
Hardy Mertens
Mitten in der griechischen Ägäis - Besuch der Kykladen
- Paros
- Mykonos
- Naxos
-Santorin



2. Teil:

Hava Nagila
Traditionell (arr.: Bernhard Zimmermann)
Zwischenstopp in Israel - Gang durch Jerusalems Altstadt


African Symphony
Van McCoy (arr.: Naohiro Iwai)
Fahrt entlang der nordafrikanischen Küste


La Mer (Beyond the Sea)
Charles Trenet (arr.: Steve McMillan)
Erholung auf See - Blick auf ein azurblaues Meer


Malaguena
Ernesto Lecuona (arr.: Sammy Nestico)
Eviva Espana - spanische Leidenschaft
 

Minnie the moocher
Calloway/Mills/Gaskill (arr.: Giancarlo Gazzani)
Festliche Gala beim Captains-Dinner
 

Spanischer Zigeunertanz
Pasqual Marquina (arr.: Bernhard Zimmermann)
Spanische Folklore zum Ausklang der Kreuzfahrt
 




3. Teil:  Zugaben

Spanish Fever
Jay Chattaway
 
 
 
Pepita Greus
Pascual Perez Chovi
 
 
 
 


 

Konzertbericht

„Sonnenkurs durchs Mittelmeer“

Rund 600 Zuhörer applaudierten stehend für die musikalische Kreuzfahrt des Musikvereins Stettfeld

Wer hätte das gedacht? Stettfeld verfügt mit der „MV Stettfeld“ über ein eigenes Kreuzfahrtschiff. Sie legte am Sonntagabend pünktlich um 18 Uhr ab und begab sich mit rund 600 Passagieren an Bord auf „Sonnenkurs durchs Mittelmeer“. Kapitän Bernhard Zimmermann und seine mehr als 70 Mann respektive Frau starke Crew steuerten souverän die Urlaubshäfen in sechs verschiedenen Mittelmeerländern an und boten den Mitreisenden ein dreistündiges Feuerwerk an Impressionen. Mit ihrer Musik gelang es dem Orchester des Musikvereins Stettfeld, das Publikum aus der Mehrzweckhalle heraus in die Ferien zu schicken. Und wer das Thema Kreuzfahrt musikalisch mit sanften Hintergrundklängen verbindet, der liegt weit ab vom Kurs – zumindest was das Reisen mit dem Musikverein Stettfeld betrifft. Dirigent Zimmermann und sein Orchester bewiesen einmal mehr, welch eindrucksvollen Geschichten Musik erzählen kann und welche Bilder die Instrumente entstehen lassen können. Ob feurige spanische Flamencoklänge oder Folklore auf Sardinien mit dem Klarinettenensemble. Ob sizilianische Impressionen – fröhlich und traurig zugleich interpretiert vom Waldhornsolisten Andreas Zimmermann – oder der spanische Zigeunertanz – bemerkenswert umgesetzt von Tizian Deutsch am Xylofon und Patrick Zilz und Thorsten Gegenheimer am Marimbafon. Unter dem kraftvollen, engagierten Dirigat von Bernhard Zimmermann ließen die Musikerinnen und Musiker die griechischen Kykladen, die ägyptischen Pyramiden, die nordafrikanische Küste und mit „Hava Nagila“ gar die Altstadt von Jerusalem vor dem inneren Auge entstehen. Und bei den Klängen von Charles Trenets „La Mer“ als Inbegriff musikalischer Umsetzung von azurblauem Meer konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, das Kreuzfahrtschiff des von Thomas Deutsch gemalten Bühnenbildes bewege sich mit leicht kräuselnden Bugwellen. Natürlich durfte auch das Kapitäns-Dinner nicht fehlen, dem Nicole Gegenheimer mit ihrem Solojazz-Song „Minni the moocher“ mit Orchesterbegleitung in Bigband-Manier den festlichen Glanz verlieh. Kaum war das gemeinschaftliche „Olé“ als Abschluss der spanischen Folklore verklungen, hielt es die Besucher des Jahreskonzertes nicht mehr auf ihren Stühlen. Sie brachten ihre Begeisterung stehend und stürmisch applaudierend zum Ausdruck, wofür sich das Orchester mit drei Zugaben, darunter einem spanischen Marsch, einem „Paso Doble“, bedankte.
(BNN / PSP)



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