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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.


Jahreskonzert 2007

Helden der Leinwand
-
Ein musikalisches Kinoerlebnis



am Sonntag, den 13. Januar 2008
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Die Fotos finden Sie hier !


1. Teil:

Batman
Danny Elfman (arr.: Peter King)
Batman im Kampf gegen das Verbrechen in Gotham City


Der Mann mit der eisernen Maske
Nick Glennie-Smith (arr.: Willy Fransen)
Frankreich 1660 - Die drei Musketiere retten das Königreich


Die Maske des Zorro
James Horner (arr.: Ton van Grevenbroek)
Zorro lässt die Mächtigen zittern und die Unterdrückten hoffen


Die glorreichen Sieben
Elmer Bernstein (arr.: Scott Richards)
Sieben Abenteurer befreien ein Dorf in Mexiko
 

Der letzte Mohikaner
Trevor Jones / Randy Edelman (arr.: Erik Mast)
Der letzte Mohikaner im Kampf um Liebe und Gerechtigkeit




2. Teil:

Beetlejuice
Danny Elfman (arr.: Tony Cheseaux)
Der Held aller Geister - ein Käfersaft gefällig


Caravans
Mike Batt (arr.: Roland Kreid)
Der Herr der Karawane - ein monumentales Wüstenepos


Who wants to live forever
Brian May (arr.: B. Zimmermann)
Highlander - Es kann nur einen geben!


Peter Gunn

Henry Mancini (arr.: Phil Faini)
Privatdetektiv Peter Gunn in der Schusslinie - 
Krimiszene für großes Schlagwerkensemble und E-Bass


What a feeling

Giorgio Moroder (arr.: Jürgen Hübner)
Der Kulthit aus dem Tanzfilm "Flashdance"


Zorba the Greek

Mikis Theodorakis (arr.: Steven Verhaert)
Die Geschichte des Alexis Zorba mündet in einen ekstatischen Tanz




3. Teil:  Zugaben

Quartet for Paper Bags
Larry Spivack
Percussion-Zugabe
 
 
Grand Filou
(arr.: Xaver Lecheler)
 
 
Mars der Medici
Joh. Wichers


 

Konzertbericht

Großes Kino – ganz ohne Leinwand

Musikverein Stettfeld begeisterte 650 Zuhörer

 

Schon seit vielen Jahren gelingt es dem Musikverein Stettfeld mit seinem Dirigenten Bernhard Zimmermann, durch attraktive, fantasievolle Themenkonzerte unzählige Zuhörer aus Nah und Fern anzuziehen. Konzertprogramm, Bühnenbild und ein passend gestaltetes, informatives Programmheft bilden eine inhaltliche Einheit und lassen das Herz des Musikliebhabers bereits im Vorfeld höher schlagen. So geschehen auch beim jüngsten Jahreskonzert unter dem Motto „Helden der Leinwand – ein musikalisches Kinoerlebnis“. Bereits über eine Stunde vor Konzertbeginn bildete sich eine enorme Warteschlange vor der Halle. So war es auch nicht verwunderlich, dass innerhalb kürzester Zeit alle 650 Plätze in der Halle von einem erwartungsvollen Publikum belegt waren.

Filmmusik ist dazu da, Szenen auf der Leinwand oder dem Fernsehschirm zu verstärken. Wie eigenständig Filmmusik Bilder vor dem geistigen Auge des Betrachters entstehen lassen kann, zeigte der Musikverein Stettfeld bei seinem eindrucksvollen Jahreskonzert. Unter der Regie von Bernhard Zimmermann ließen die Musikerinnen und Musiker mit dem Konzerttitel „Helden der Leinwand“ Batman und Zorro kämpfen, die glorreichen Sieben und die drei Musketiere über die Bühne reiten – einzig durch die Kraft ihrer Musik. Mit ganz unterschiedlichen Klangbildern holte das Orchester den letzten Mohikaner zurück, die Geister von Beetlejuice lugten hinter dem Vorhang hervor und bei „Caravans“ konnte man regelrecht die heiße Wüstensonne über der Kamelkarawane flirren sehen. Bernhard Zimmermann führte in gewohnt unterhaltsamer und informativer Weise durch das Programm und – bannte beim ersten Heben des Taktstockes die gespannte Aufmerksamkeit der Zuschauer in der Stettfelder Mehrzweckhalle. „Oftmals verschwinden Filme in der Versenkung, während die Musik noch heute gespielt wird.“, so kündigte er den Krimihelden Peter Gunn an und bei den mitreißenden Klängen des Percussion-Ensembles wussten das Publikum, wovon er gesprochen hatte. Erwartungsvolle Stille herrschte im Saal, als es hieß: „Es kann nur einen geben!“. Roman Bergsch begeisterte mit „Who wants to live forever“ sowohl durch seinen Gesang als auch durch seine „Highlander-Verkörperung“ und wurde mit stürmischem Beifall belohnt. Als Alex aus dem Tanzfilm „Flashdance“ präsentierte Nicole Gegenheimer kraftvoll und einfühlsam das mehrfach ausgezeichnete „What a feeling“. Doch nicht nur Helden der Leinwand, sondern auch solche des Alltags stellte der Musikverein in seinem Konzert vor, als vier Bäcker mit ihren Brötchentüten gekonnt musizierten und den Zuschauern zeigten, was man mit so einer „Gugg“ alles machen kann. Nach dem mitreißenden Sirtaki aus dem Film „Alexis Zorbas“ brandete der stürmische Beifall der rund 650 Zuschauer durch die Halle. Nichts hielt sie dann am Ende mehr auf ihren Stühlen, als das Orchester und der Dirigent mit der Zugabe nicht nur überragendes musikalisches Können bewiesen, sondern auch schauspielerisches Talent. Mit Opernmusik, die zur Untermalung bei vielen Walt Disney-Trickfilmen eingesetzt wird und dem traditionellen Marsch endete auf hohem Niveau ein überaus unterhaltsamer, kurzweiliger Konzertabend, der dem Publikum noch lange in Erinnerung bleiben wird.



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