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Konzerte des

Musikverein Stettfeld e.V.




am Sonntag, den 14. Januar 2001
in der Mehrzweckhalle Stettfeld
Konzertbeginn: 18.00 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Musikalische Leitung: Bernhard Zimmermann


Programm:
Teil 1 - Aus Sagen und Mythen
Teil 2 - Moderne Märchen - vom Musical bis zum Cartoon

Weitergehende Informationen:
Hobbits
Moby Dick
Voodoo

Aus Sagen und Mythen

Morgenstimmung
Edvard Grieg arr. Vladimir Studnicka
Tagesanbruch im Reich der Trolle


Hobbits
Johann de Meij
aus der Sinfonie Nr. 1 Der Herr der Ringe nach der gleichnamigen Trilogie von J. R. R. Tolkien


Orpheus in der Unterwelt
Jacques Offenbach arr. Max Rhode
Eine griechische Sage - als mitreißende Operettte parodiert


Moby Dick (Of sailors and whales)
Francis W. McBeth
Musikalische Schilderung von Melville´s Roman Moby Dick für Sprecher und sinfonisches Blasorchester
1. Ishmael geht wieder zur See
2. Pfarrer Mapple geht an Bord
3. Kapitän Ahab - der Teufel an Bord
4. Moby Dick - die Jagd nach dem weißen Wal



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Moderne Märchen - vom Musical bis zum Cartoon

Andrew Lloyd Webber - a symphonic study
A. L. Webber arr. Robert Ely
Eine Reise durch die märchenhafte Welt des Musicals


Der rosarote Panther
Henry Mancini arr. John G. Mortimer
Ein Klassiker des Cartoons
für Soloposaune und Orchester



Tischlein deck Dich
Manfred Menke
Eine spezielle Tischmusik für 4 Schlagzeuger


Voodoo
Daniel Buckvich
Zauber oder Märchen?
Ein Orchester experimentiert



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Johan de Meij: Hobbits

aus der Sinfonie Nr. 1 ,,Der Herr der Ringe”
Die Sinfonie "Der Herr der Ringe", die auf der gleichnamigen Romanvorlage von Ronald R. Tolkien basiert, verschaffte 1989 dem Niederländer Johan de Meij den eigentlichen Durchbruch als Komponist der sinfonischen Blasmusik.
Die Musik beschreibt die wichtigsten Figuren des Romans und die gefährliche Reise des Hobbits Frodo und seiner Gefährten. In einer Zeit, in der sich die dunkle Macht Mordor über das gesamte Land der Hobbits und Elben auszubreiten droht, gelangt Frodo in den Besitz des Ringes, der dem dunklen Herrscher zur vollkommenen Macht über das gesamte Land verhelfen würde. Verfolgt von den schwarzen Reitern Mordors versuchen die Gefährten, tief ins Feindesland einzudringen, um sich dort zum Berg des Feuers durchzuschlagen, wo der Ring vernichtet werden soll.
Musikalisch wird in diesem Satz das sorgenfreie, optimis-tische Wesen der Hobbits in einem fröhlichen Volkstanz dargestellt, während die Entschlusskraft und der Edelmut des Hobbit-Volkes ihren musikalischen Niederschlag in einer strahlenden Hymne finden, welche sich aus dem Volkstanz entwickelt. Die Sinfonie endet nicht über-schwänglich, sondern friedvoll und verhalten, wie es der Symbolik des letzten Kapitels entspricht: Frodo und Gandalf fahren mit einem Schiff hinaus auf die Hohe See und verlieren sich bald, einem Schatten gleich, weit draußen im Westen".
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W. Francis McBeth: Of sailors and whales (Moby Dick)

Melvilles Roman Moby Dick bildet die literarische Grundlage für diese außergewöhnliche Musik für Sprecher und sinfonisches Blasorchester.
I. Ishmael geht wieder zur See
Hauptfigur und Ich-Erzähler des Romans ist ein recht bescheidener junger Mann. Fasziniert von der Weite des Meeres und der Herausforderung, die die Auseinandersetzung mit Naturgewalten birgt, entschließt er sich, zur See zu fahren.
II. Pfarrer Mapple geht an Bord
In einer kleinen Kapelle treffen sich immer wieder Seeleute zum Gebet. Pfarrer Mapple spricht ihnen Mut zu, warnt vor den mit dem Walfang verbundenen Gefahren und gedenkt den vielen Opfern. Auch Ishmael nimmt an der Andacht teil und sammelt Kraft für die bevorstehende Seefahrt;
III. Kapitän Ahab - der Teufel an Bord
Ahab ist der Kapitän der Pequod. Bei seiner letzten Auseinandersetzung mit Moby Dick verlor er ein Bein, das durch eine Holzprothese ersetzt wurde. Besessen von Rachegedanken schwört er, den Wal zu töten.
IV. Moby Dick - die Jagd auf den weißen Wal
Moby Dick taucht auf. Es kommt zum erbitterten Kampf. Nach kurzer Zeit zeichnet sich die Aussichtslosigkeit der Situation ab. Der Wal reißt die Pequod mit ihrer gesamten Besatzung in die Tiefe. Ishmael kann sich als einziger retten und wird Tage später von einem anderen Schiff geborgen.

Daniel Bukvich: Voodoo

Bukvich schreibt zu seiner ungewöhnlich theatralischen und plastischen Komposition:
Voodoo (Zauber, Magie) ist 1984 für das Auswahl-orchester des US-Bundesstaates Idaho entstanden.
Das thematische Material des Werks basiert auf einem Gregorianischen Choral. Der Titel wurde so gewählt, um eine bestimmte Erwartungshaltung (etwas Dunkles, Geheimnisvolles) bei den Zuhörern auszulösen. Unglücklicherweise hat dies mir aber auch eine Strafklage von konservativen Fundamentalisten eingebracht; ich wurde der “Schwarzen Magie” und des Satanismus beschuldigt. Deswegen hatte ich vor Eltern- und Schulorganisationen zu erscheinen und musste schlimmste Beschimpfungen über mich ergehen lassen. Ich erhielt eine Menge Drohbriefe; in einem Brief wurde meine Musik als Aufforderung für die Zuhörer zu Selbstmord und Totschlag bezeichnet!