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Musikverein Stettfeld e.V.


TERMINE:

Freitag, 20.10.2017 (20:00 Uhr) Musikprobe
 



Ehrenvorstand feierte Geburtstag

Wieder einmal gab es eine Geburtstagsfeier beim Musikverein. Ehrenvorstand Karl-Heinz Gegenheimer feierte einen halbrunden Geburtstag und da war es für die Vertretung des Musikvereins wirklich eine große Freude, dem „Geburtstagskind“ zu gratulieren und ihm alles Gute zu wünschen. Karl-Heinz Gegenheimer hat in seiner Zeit als Vorstand den Musikverein Stettfeld entscheidend geprägt und für die Zukunft fit gemacht.  Er war stets ein Vorbild für alle, sein Einsatz war grenzenlos und noch heute wirkt er als Musiker positiv auf sein Umfeld. Vorsitzende Susanne Michenfelder dankte ihm für sein Wirken beim Musikverein und überbrachte die Glückwünsche des Vereins. Dann stellte sich die Frage: „Wo machen wir denn ein Bild mit dem Geburtstagskind?“. Da gab es für den Ehrenvorstand nur einen Platz, nämlich vor der Vitrine, in der seine Musikergläser ausgestellt sind. Ein Musikerglas erhält nur der Musiker, der im Laufe des Jahres nahezu alle Termine beim Musikverein wahrnimmt. „Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich 1992 meine erste Probe als Flügelhornist besuchte. Dirigent Bernhard Zimmermann bereitete das Jahreskonzert vor, das unter dem Motto stand: „Filmmusik, die Geschichte machte“. Seit dieser Zeit habe ich Musikergläser gesammelt. Mein ständiger Einsatz war nicht Pflicht sondern Ehre für mich. Die heutigen Jungmusiker werden eine solche Gläsersammlung nicht mehr erreichen. Dennoch sage ich, es lohnt sich, für diesen Verein einzutreten“, so Ehrenvorstand Karl-Heinz Gegenheimer beim Fototermin. Als Vorsitzende Susanne Michenfelder in der Musikprobe nochmals den Jubilar würdigte, gab es kräftigen Applaus, der sich noch steigerte, als der Jubilar zum Essen und Trinken einlud. Der Einladung folgten die Musikerinnen und Musiker sehr gerne und nutzten die Gelegenheit, dem Jubilar mit persönlichen Worten zu gratulieren.
 



„Eine Kiste voller 80er“ - Musikalische Zeitreise beim Sommer-Open-Air-Konzert des Musikvereins Stettfeld


Egal ob „Blupp“, „Dose“, „Spülen“ oder „Gut“ – die Zuschauer hatte sie alle drauf. Unisono vervollständigten sie die Werbeslogans für Gemüse, Spülmittel oder Schokolade, deren Anfang Bernhard Zimmermann ihnen zurief. Musikalisch hatte das Orchester des Musikvereins Stettfeld beim diesjährigen elften Sommer-Open-Air das Publikum bereits zurück geworfen mitten hinein in die 80er. Ein Jahrzehnt mit Disco und Schlager, mit Ilja Richters legendären „Licht aus – Spot an“-Musiksendung, mit TV-Serien wie „Tutti Frutti“, „Dallas“ und „Raumschiff Enterprise“. Mit einem klingenden „Querbeet durch die deutsche Fernsehunterhaltung“, so Dirigent Zimmermann, und seiner „Kiste voller 80er“, sprich Utensilien von damals von Musikkassetten bis Zauberwürfel, aber auch amüsanten Infos aus einer Zeit, in der die Handys noch ein Kilo wogen, rief er so manche Jugenderinnerung wach. Das Orchester – quietschebunt und stilecht wie damals gekleidet – tat mit deutschen und internationalen Hits sein Übriges für eine unterhaltsame Zeitreise. Und sogar die Mode der 80er präsentierten Lena Holzer, Zorana Meck, Sophia Raab, Jana Siegele und Carolin Stegmaier, die sich flugs von Musikerinnen in Laufsteg-Models verwandelten. Einmal mehr wartete der Musikverein auch mit Gesangstalenten auf, die in Fahrzeugen aus den 1980ern heranfuhren. Da entstieg doch tatsächlich Roland Kaiser alias Karl-Heinz Gegenheimer einem Mercedes SL Cabrio und begeisterte mit „Manchmal möchte ich schon mit dir“, nur um kurze Zeit später, chauffiert in einem 3er BMW, und mit seinen charmanten Begleitsängerinnen Nicole, Sybille und Ulrike und „Santa Maria“ für einen hartnäckigen Ohrwurm zu sorgen. In einem Traktor herbeichauffiert sang Gunther Martin als blondgelockter Howard Carpendale von seiner Nachbarin „Alice“ und Uli Straus kam in einer Ente, gab den Stimmungsmacher Wolfgang Petry und den Kultsong „Wahnsinn“ zum Besten. Vom weltweiten Popparkett fuhr Nicole Gegenheimer in einem Ford Escort Cabrio heran und erinnerte auf der Open-Air-Bühne hinter dem alten Rathaus gemeinsam mit Sybille Holzer und Ulrike Schührer an ABBA. „TNT“ ist ein Titel der Rockband AC/DC und genauso explosiv wie das Original tobten Kurt Meister und seine Gitarristen Andreas Zimmermann – der gar mit AC/DC-Hörnern - und Uli Straus über die Bühne und durch die Stuhlreihen. Das gefiel dem Publikum dermaßen, dass es direkt eine Wiederholung forderte und natürlich bekam. Ein Mercedes der E-Klasse brachte Bony M., soll heißen Gunther, Nicole, Sybille und Ulrike sangen und tanzten „Rivers of Babylon“. Orchester, Sängerinnen und Sänger verabschiedeten sich mit Dschinghis Khans „Moskau“ und Spider Murphy Gangs „Skandal im Sperrbezirk“, und das Publikum bedankte sich stürmisch mit einem langanhaltenden Stehapplaus. Und es war ein Abschied für immer – zumindest was, nach den 50er, 60er, 70er und nun 80er Jahren, die musikalischen Zeitreisen betrifft, wie die Musikvereinsvorsitzende Susanne Michenfelder verkündete.
(BNN/PSP)
 


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