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Musikverein Stettfeld e.V.


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Freitag, 24.11.17 (20:00) Orchesterprobe
 



Tierische Musik in Stettfelder Halle

„Was ist denn in der Halle los? Findet da eine Ausstellung von Tieren statt?“, fragte sich so mancher Spaziergänger, der am Wochenende an der Stettfelder Halle vorbeikam. Man konnte das Tröten von Elefanten vernehmen, Hühnergeschnatter wie auf dem Hühnerhof, miauende Katzen aber auch Klänge aus der afrikanischen Savanne und dem indischen Dschungel. Das Rätsel war schnell gelüftet, als Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Stettfeld zur Verschnaufpause aus der Halle strömten. Es fand mal wieder das alljährliche Probenwochenende des Musikvereins Stettfeld statt. Von Freitag bis Sonntag hatte sich das Orchester in die Stettfelder Halle zurück gezogen, um nur eins zu tun, nämlich gemeinsam zu musizieren. Mit großer Begeisterung ging das Orchester ans Werk. Es wurde geprobt, bis die Instrumente glühten. Auch das musikalische Fachsimpeln kam nicht zu kurz. Mit diesem Probenwochenende ist das Geheimnis um das diesjährige Konzertmotto gelüftet. Beim nächsten Konzert wird dem Publikum etwas ganz „Tierisches“ geboten. Unter dem Motto „Tierisch drauf und tierisch gut“ werden die unterschiedlichsten Tiere musikalisch auferstehen. Das Publikum darf sich auf die Höhepunkte aus „Der König der Löwen“ und „Das Dschungelbuch“ sowie auf besondere tierische Überraschungsgäste freuen. Wer Interesse an tierischer Musik hat, darf sich schon heute das Jahreskonzert des Musikvereins Stettfeld am 14. Januar 2018 vormerken.
 



„Eine Kiste voller 80er“ - Musikalische Zeitreise beim Sommer-Open-Air-Konzert des Musikvereins Stettfeld


Egal ob „Blupp“, „Dose“, „Spülen“ oder „Gut“ – die Zuschauer hatte sie alle drauf. Unisono vervollständigten sie die Werbeslogans für Gemüse, Spülmittel oder Schokolade, deren Anfang Bernhard Zimmermann ihnen zurief. Musikalisch hatte das Orchester des Musikvereins Stettfeld beim diesjährigen elften Sommer-Open-Air das Publikum bereits zurück geworfen mitten hinein in die 80er. Ein Jahrzehnt mit Disco und Schlager, mit Ilja Richters legendären „Licht aus – Spot an“-Musiksendung, mit TV-Serien wie „Tutti Frutti“, „Dallas“ und „Raumschiff Enterprise“. Mit einem klingenden „Querbeet durch die deutsche Fernsehunterhaltung“, so Dirigent Zimmermann, und seiner „Kiste voller 80er“, sprich Utensilien von damals von Musikkassetten bis Zauberwürfel, aber auch amüsanten Infos aus einer Zeit, in der die Handys noch ein Kilo wogen, rief er so manche Jugenderinnerung wach. Das Orchester – quietschebunt und stilecht wie damals gekleidet – tat mit deutschen und internationalen Hits sein Übriges für eine unterhaltsame Zeitreise. Und sogar die Mode der 80er präsentierten Lena Holzer, Zorana Meck, Sophia Raab, Jana Siegele und Carolin Stegmaier, die sich flugs von Musikerinnen in Laufsteg-Models verwandelten. Einmal mehr wartete der Musikverein auch mit Gesangstalenten auf, die in Fahrzeugen aus den 1980ern heranfuhren. Da entstieg doch tatsächlich Roland Kaiser alias Karl-Heinz Gegenheimer einem Mercedes SL Cabrio und begeisterte mit „Manchmal möchte ich schon mit dir“, nur um kurze Zeit später, chauffiert in einem 3er BMW, und mit seinen charmanten Begleitsängerinnen Nicole, Sybille und Ulrike und „Santa Maria“ für einen hartnäckigen Ohrwurm zu sorgen. In einem Traktor herbeichauffiert sang Gunther Martin als blondgelockter Howard Carpendale von seiner Nachbarin „Alice“ und Uli Straus kam in einer Ente, gab den Stimmungsmacher Wolfgang Petry und den Kultsong „Wahnsinn“ zum Besten. Vom weltweiten Popparkett fuhr Nicole Gegenheimer in einem Ford Escort Cabrio heran und erinnerte auf der Open-Air-Bühne hinter dem alten Rathaus gemeinsam mit Sybille Holzer und Ulrike Schührer an ABBA. „TNT“ ist ein Titel der Rockband AC/DC und genauso explosiv wie das Original tobten Kurt Meister und seine Gitarristen Andreas Zimmermann – der gar mit AC/DC-Hörnern - und Uli Straus über die Bühne und durch die Stuhlreihen. Das gefiel dem Publikum dermaßen, dass es direkt eine Wiederholung forderte und natürlich bekam. Ein Mercedes der E-Klasse brachte Bony M., soll heißen Gunther, Nicole, Sybille und Ulrike sangen und tanzten „Rivers of Babylon“. Orchester, Sängerinnen und Sänger verabschiedeten sich mit Dschinghis Khans „Moskau“ und Spider Murphy Gangs „Skandal im Sperrbezirk“, und das Publikum bedankte sich stürmisch mit einem langanhaltenden Stehapplaus. Und es war ein Abschied für immer – zumindest was, nach den 50er, 60er, 70er und nun 80er Jahren, die musikalischen Zeitreisen betrifft, wie die Musikvereinsvorsitzende Susanne Michenfelder verkündete.
(BNN/PSP)
 


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