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Aktuelles des

Musikverein Stettfeld e.V.


TERMINE:

Hallo liebe Musikerinnen und Musiker,

Am kommenden Freitag, 10.10.2019, 20:00 Uhr findet wie gewohnt unsere nächste Orchsterprobe statt.

Im Anschluss an die Probe gibt es diesen Freitag den alljährlichen Zwiebelkuchen und Neuen Wein. Hierzu sind auch die Musiker-Frauen herzlich eingeladen.


An alle Musikerinnen und Musiker:

Bitte denkt noch an die Online-Umfrage und gebt eure Meinung ab.


 Die weiteren aktuell gehaltenen, offiziellen Termine (auch des Jugendorchesters) findet ihr wie immer am Ende der Seite.



Ehrungskonzert zum Jubiläum des Musikvereins Stettfeld


Ein bisschen Abschied und ganz viel Auszeichnung, umrahmt von musikalischen Besonderheiten – so überraschte der Musikverein Stettfeld am Sonntag seine Besucher. „Starke Teams – eine musikalische Pa(a)rade“ – dieser Konzerttitel war gleichzeitig Programm, und das nicht nur für den klingenden Teil des Nachmittags. „Vor 70 Jahren gab es zwei epochale Ereignisse – der Erlass des Grundgesetzes und die Gründung des Musikvereins Stettfeld“, und beide seien sehr erfolgreich, so Bürgermeister Tony Löffler in seinem Grußwort. Der Musikverein sei „ein ganz großer Leistungsträger in der Gemeinde“ und „ein wichtiger Baustein in Stettfeld“ und das 70-jährige Bestehen „ein Grund inne zu halten, um den Leuten Danke zu sagen, ohne die das alles nicht möglich wäre“, so Löffler weiter. Der Musikverein, der sich „jung und dynamisch auf sehr hohem Niveau“ präsentiere, könne stolz sein, auf seine „hörenswerte Vergangenheit“ und dank „gut funktionierender Jugendarbeit ist für die Zukunft alles gerichtet“.

Unter der Leitung von Bernhard Zimmermann belegte das Orchester dessen Aussage „Musik klingt erst in der Gemeinschaft“ mit einer „Parade“ an Stücken von Simon & Garfunkel, der Filmmusikaus „Die Schöne und das Biest“, ließ Wildwest-Romantik mit Winnetou und Old Shatterhand-Melodien erklingen, erinnerte musikalisch an das „Traumpaar voller Witz und Lebensfreude “Dick und Doof und sorgte mit der Polka „Von Freund zu Freund“ für Blasmusik vom Feinsten und Gänsehaut.

Dazwischen nahm zunächst Alfred Ruf, Bezirksvorsitzender des Blasmusikverbandes Karlsruhe, die Auszeichnung verdienter Mitglieder für zehn, 20 und 30 Jahre Vereinsaktivität vor. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Petra Zimmermann, Susanne und Günter Michenfelder die goldene Ehrennadel des Bundesverbandes und Werner Kühlmann wurde gar für 60 Jahre musikalische Aktivität geehrt. Darüber hinaus zeichneten Vorsitzender Marcel Kemm und Stellvertreter Rainer Holzer weitere Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre Treue aus. Nicht eben alltäglich war die Ehrung von sieben „Männern der ersten Stunde“, von denen Bernhard Geiß, Theobald Stegmaier, Georg Löffler, Oskar Obermayer und Rolf Holzer ihre Urkunde für 70 Jahre Mitgliedschaft entgegennahmen (die weiteren Jubilare Erich Keibl und Karl Benkö) und denen das Publikum mit Stehapplaus Hochachtung zollte.

Zum großen Finale rückten die 39 Musiker der aktuellen Bläserklasse zum großen Orchester auf und ließen die Augen ihres Dirigenten Zimmermann stolz aufleuchten, fügten sie sich doch harmonisch in den bestehenden „Klangkörper“ ein. Vier Jahre lang hatte Zimmermann die Jungmusiker in seiner inzwischen dritten Bläserklasse seit 2004 geschult und ihnen „Feuer und Herzblut für die Musik und darauf aufbauend eiserne Disziplin“ vermittelt, wie er augenzwinkernd bemerkte. Entsprechend emotional war dann auch sein Abschied, denn er gibt die Leitung der zukünftigen Bläserklasse an Tobias Mengesdorf ab.

Mit freundlicher Genehmigung der BNN.




Mitreißendes Sonderkonzert des MV Stettfeld rockt die Halle

 
Ein Blick in das Programmheft zum Sonderkonzert des Musikvereins Stettfeld mag möglicherweise dazu veranlasst haben, wenigstens eine Augenbraue skeptisch zu heben. „Highway to Hell“? „TNT“? Hardrock-Nummern bei einem Konzert anlässlich des 70-jährigen Bestehens eines Blasorchesters? Wer dagegen das Orchester und seinen Dirigenten Bernhard Zimmermann schon einmal erlebt hat, der weiß – die können das. Und vor allem, sie legen immer noch mal ein Pfund drauf. „Pop und Blasmusik – ein echter Hit“, so der Konzerttitel, wollte an „große Namen der Popmusikwelt“ erinnern, so Marcel Kemm, Vorsitzender des Musikvereins Stettfeld. Deshalb begann die Reise durch das populärmusikalische Universum mit einem Sprung in die 1960er Jahre zu den britischen Pilzköpfen. Spannende Lichttechnik setzte farbige Akzente während das Orchester bekannte Beatles-Hits spielte. Bernhard Zimmermann, der gewohnt unterhaltsam und informativ den „Funkenregen aus Licht und Musik“, so seine Worte, moderierte, animierte schon gleich das Publikum zu einem kollektiven „Yeah“ – für die „echte Beatles-Atmosphäre“. Die Musiker klangvoll nicht nur mit Titeln der Kultband aus England, sondern auch mit Stücken von ABBA und Simon & Garfunkel. Andreas Zimmermann entpuppte sich als „Stettfelder Version“ von Carlos Santana und ließ seine E-Gitarre mindestens so hingebungsvoll jammern und seufzen. Flügelhornist Karl-Heinz Gegenheimer bewies, dass er Rod Stewart („Sailing“) genauso gut kann wie Johnny Cash („Ring of Fire“). Überhaupt begeisterte eine ganze Reihe Instrumentalisten auch mit ihrem Gesang. So verzauberte Nicole Kemm gemeinsam mit Sybille Holzer und Ulrike Schührer mit einer Hommage an die Popgruppe ABBA, und zusammen mit Karl-Heinz Gegenheimer, Ulrich Straus und Kurt Meister sorgten sie mit Michael Jacksons Pophymne „We are the World“ und vor allem mit dem Schlusssong „So bist du“ von Peter Maffay für einen Gänsehautmoment nach dem anderen. So richtig eingeheizt wurde den Konzertbesuchern aber dann tatsächlich mit Hardrock von AC/DC oder vielmehr von Kurt Meister. Eigentlich spielt er Tenorhorn, doch unter seinem Konzerthemd schlägt das Rockerherz. Ganz im Stil von Brian Johnson fegte und tobte er mit Ballonmütze über die Bühne und durch die Halle, rockte und röhrte, was das Zeug hielt und riss die Gäste zu wahren Jubelstürmen hin. Stilecht begleitet wurde er von den Gitarristen Andreas Zimmermann, der sogar die AC/DC-Teufelshörner trug, und Ulrich Straus. Mit den „Sprengstoffmeistern an den Gitarren, dem Sänger aus purem Dynamit und dem explosiven Orchester“, so Zimmermann, ergänzt mit authentischer Pyrotechnik bekam der Ausdruck „die Halle rocken“ eine ganz neue Dimension, denn das Publikum geriet wahrlich „aus dem Häuschen“. Die mit viel Beifall im Stehen geforderten Zugaben wurden gerne gewährt. Am Ende blickte Bernhard Zimmermann zurück auf 70 Jahre Musikverein Stettfeld und bemerkte, „trotz seines Alters ist der Verein frisch und entwickelt sich weiter“. Mit „Griechischer Wein“ und „Freiheit“ verabschiedeten sich die Musiker und sorgten dafür, dass sich viele Konzertbesucher Melodien pfeifend auf den Heimweg machten. (psp/bnn)

Mit freundlicher Genehmigung der BNN.





Begeisterung beim 4. Polka-Frühschoppen – Gelungener Einstieg ins Jubiläumsjahr

Ein pünktlicher Konzertbeginn war nicht möglich. Unerwartet viele Gäste aus Nah und Fern strömten in die Stettfelder Halle, so dass mehrfach nachgestuhlt werden musste, bis die Halle aus allen Nähten platzte. Die weiteste Anfahrt hatten Polka-Liebhaber aus dem Schwarzwald. Der Musikverein Stettfeld feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen und erster Akt des Jubiläums war der Auftritt der Polka-Schwärmer, die ihr Publikum restlos begeisterten und nach 3stündigem Konzert und sechs lautstark geforderten Zugaben erschöpft von der Bühne abtraten. Bereits mit der ersten Polka „Stettfelder G´schichten“ zogen die Polka-Schwärmer mit ihrem Gesangsduo Conny und Karl-Heinz Gegenheimer ihr Publikum in den Bann. Dirigent Bernhard Zimmermann spornte energisch und mit viel Körpereinsatz seine 22 Musiker an und sorgte dafür, dass die Polkas mit viel Herzblut und Leidenschaft zelebriert wurden. „Wir lieben und leben die Polka-Musik und geben jeder Polka eine eigene Note“, so Dirigent Zimmermann zur Eröffnung. Er hatte nicht zu viel versprochen. Ständig wurden Tempo, Dynamik und Ausdruck verändert, was beim Publikum Staunen und Begeisterung auslöste. Mit witzigen Anekdoten führte Dirigent Zimmermann durchs Programm. Spätestens als die Musiker die Bühne verließen und mitten im Publikum spielten, war auch das Publikum nicht zu halten. Stehend wurde geklatscht und mitgesungen und die Musiker zu weiteren Zugaben animiert. Im Publikum hat sich zwischenzeitlich ein echter Fanclub gebildet, der mit großen Schildern seine Polka-Wünsche anzeigte. Der Präsident der Zeuterner Republik Steinacker Erich Dreher ließ es sich nicht nehmen, am Ende des Konzerts auf die Bühne zu treten und im Namen des Publikums den Musikern und dem Dirigenten zu danken für diese „phänomenale“ Leistung. „Am Ende haben wir noch etwas ganz Spezielles für Sie. Lehnen Sie sich zurück. Es lohnt sich“, so Dirigent Zimmermann. Mit den beiden Polkas „Guten Abend, gute Nacht“ und „Steeephans-Polka“ zeigten die Polka-Schwärmer nochmals ihre ganze Klasse und ihr musikalisches Feingefühl. Alle Polka-Freunde können sich schon jetzt auf den 5. Polka-Frühschoppen im Oktober freuen, der unter dem Motto „Böhmische Polkas mit Herz – die Fortsetzung“ stehen wird.






Dramatisch, zauberhaft, sphärisch - Bravo Rufe beim Jahreskonzert des MV Stettfeld

Musik kann Geschichten erzählen. Und das Orchester des Musikvereins Stettfeld kann mit seinen Instrumenten sogar Bilder zu diesen Geschichten vor das geistige Auge des Publikums zaubern. Von ablegenden Schiffen, singenden Walen, kreischenden Möwen zum Beispiel. Oder von Auseinandersetzungen in Zeiten der französischen Revolution. Aber auch Gefühle wie Liebe oder Leid zum Klingen bringen. "Drama, Liebe und Happy End", so lautete der Titel des Jahreskonzertes, für das der musikalische Leiter Bernhard Zimmermann mit den Musikerinnen und Musikern Musical- und Filmmelodien unter anderem aus bekannten Walt Disney Produktionen vorbereitet hatte. Eine "Reise bis ans Ende der Welt - spannend und vergnüglich" hatte die Vereinsvorsitzende Susanne Michenfelder den Besuchern in der voll besetzten Stettfelder Mehrzweckhalle versprochen. Und es wurde nicht nur das, sondern auch fesselnd und mitreißend. Bernhard Zimmermann führte sowohl mit dem Taktstock (samt Mimik, Gestik und vollem Körpereinsatz) das Orchester durch das Programm, als auch am Mikrofon das Publikum (samt Hintergrundinformationen). Ein Programm, das mit "Melodien zum Verlieben und Tanzen" aus dem Musical "Die Schöne und das Biest", aufregend und romantisch begann, mit "Gabriellas Song", einfühlsam gesungen von Klarinettistin Nicole Kemm, aus dem Musikfilm "Wie im Himmel" und überwältigendem Stehapplaus des Publikums endete. Dazwischen erlebten die Zuschauer dramatische und doch hoffnungsvolle Klänge aus "Les Misérables" und unternahmen eine Schiffsreise bis ans Ende der Welt mit dem "plastischen und beeindruckenden Musikwerk von Benjamin Yeo, das der 33-jährige Komponist aus Singapur erst vor sechs Jahren speziell für ein Blasorchesterfestival geschaffen hat. Mit Getöse und Turbulenzen ging es auf dem Seeweg weiter mit Captain Jack Sparrow, um den "Fluch der Karibik" aufzuheben, wofür es die ersten Bravo-Rufe und frenetischen Applaus gab. Zauberhaft und flott, eben "Superkalifragilistischexpialigetisch", folgten "Mary Poppins" und betörend "Gabriel's Oboe" aus dem Film "The Mission". Mit ihrer Oboe sorgte Susanne Michenfelder sowohl für ein "sphärisches Happy End" als auch für ein hingerissenes Publikum. Mit "keine Bläser, nur Schläger" kündigte Bernhard Zimmermann das Stück "Friend like me" aus dem Musical "Aladdin" als reine Percussionversion an, das am Ende von den Besuchern bejubelt wurde. Zimmermann erfüllte sich im Hinblick auf sein letztes Konzert im kommenden Jahr, seinen Wunsch, noch einmal mit seinem Percussionensemble bestehend aus Michael Bachert, Tizian Deutsch, Thorsten Gegenheimer, Lukas Holzer, Timo Mengesdorf und Sebastian Pingel, aufzutreten. Das Jahreskonzert 2020 wird gleichzeitig Jubiläumskonzert zum 70-jährigen Bestehen des MV Stettfeld, das 2019 mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert wird und die Verabschiedung von Bernhard Zimmermann nach 30 Jahren Dirigententätigkeit werden, so der Hinweis der Vereinsvorsitzenden. (PSP/BNN)

Mit freundlicher Genehmigung der BNN.



 

Orchestermusik an Heilig Abend – Weihnachtsmusik in verschiedenen Klangfarben

Bläsermusik an Heilig Abend hat in Stettfeld schon eine jahrelange Tradition. Und so übernehmen Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Stettfeld auch in diesem Jahr die musikalische Gestaltung der Kinderchristmette (Wortgottesdienst) in der St. Marcellus-Kirche um 16 Uhr. Bereits eine halbe Stunde davor wollen die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Zimmermann die Gottesdienstbesucher mit Bläserklängen auf die besondere Atmosphäre des Heilig Abend in der Kirche einstimmen.

Das Orchester des Musikvereins Stettfeld wird Weihnachtsmusik in den unterschiedlichsten und vielfältigsten Stilrichtungen präsentieren und damit auf besondere Art und Weise auf die Kinderchristmette einstimmen. Auf dem Programm des Orchesters stehen unter anderem „White Christmas“ in swingendem Gewande, „Stille Nacht“ in einer  gefühlsbetonten Version, „Jingle Bells“ als volkstümliche Polka, „Feliz Navidad“ in südamerikanischem Flair bis hin zu John Lennons „Happy Christmas“. Eine echte Rarität aus Italien wird mit dem Weihnachtslied „When a child is born“ geboten. Dieses Lied hat sich als Weihnachtslied nie richtig etabliert. Doch seine Melodie ist so wunderbar, dass es sich als Schlagerhymne in den Hitparaden auf den vorderen Plätzen fest eingerichtet hat. Die Zuhörer dürfen daher gespannt sein. Während des Gottesdienstes wird das Orchester dann die bekanntesten deutschen Weihnachtslieder musikalisch begleiten.

 


                                   


Ausgelassene Polka-Stimmung bei Geburtstagsparty

Es war weit nach Mitternacht und dennoch waren die Polka-Schwärmer vom MV Stettfeld immer noch fleißig beim Musizieren. Nach einer rekordverdächtigen Spielzeit von knapp 5 Stunden verabschiedeten sich die Polka-Schwärmer mit den Zugaben „Polka Nr. 37“, „Bis bald auf Wiederseh´n“ und „Wir sind Kinder von der Eger“ vom Geburtstagskind Kurt Meister und seiner begeisterten Gästeschar. Kurt Meister, ein eingefleischter Polka-Fan, hatte den Geburtstagswunsch geäußert, dass seinen Gästen ein echtes Live-Konzert geboten wird. Diesem Wunsch entsprachen die Polka-Schwärmer gerne. Mit der Polka „Stettfelder G´schichten“ eröffnete das Gesangsduo Conny und Karl-Heinz Gegenheimer den Polka-Reigen und zogen mit ihrem harmonischem Gesang  die Gäste sofort in ihren Bann. Dirigent Bernhard Zimmermann ließ dann nahezu alle Höhepunkte der böhmischen Musik zelebrieren, immer wieder garniert mit wahren Polka-Glanzlichtern wie der „Steeephans-Polka“ oder der „Bodensee-Polka“. Einen besonderen Auftritt hatte Tenorhornist Gunther Martin, der sein Instrument mit einem Servierwagen tauschte und den Gästen passend zur Polka „Kannst Du Knödel kochen“ lautstark seine böhmischen Knödel anbot. Als die Musiker ihre Plätze verließen und ihre Musik mitten im Publikum präsentierten, gab es echte Begeisterung bei den Gästen und das Geburtstagsfest wurde zur Polka-Party. Jubilar Kurt Meister ließ es sich nicht nehmen, den ganzen Abend mit seinen Polka-Schwärmern zu musizieren und bedankte sich am Ende einer langen Polka-Nacht persönlich bei jedem Musiker und überreichte jedem schmunzelnd ein Präsent, das die Probenarbeit erleichtern soll.


 


                                                  

Musikverein reist ans Ende der Welt

„Was ist denn in der Halle los? Meeresrauschen und Piratengesänge in Stettfeld?“, fragte sich so mancher Spaziergänger, der am Wochenende an der Stettfelder Halle vorbeikam. Denn man konnte wirklich das Klirren von Ankerketten, das Vogelgeschrei von Seemöwen und sogar Laute eines Wals vernehmen. Das Rätsel war schnell gelüftet, als Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Stettfeld zur Verschnaufpause aus der Halle strömten.

 Es fand mal wieder das alljährliche Probenwochenende des Musikvereins Stettfeld statt. Von Freitag bis Sonntag hatte sich das Orchester in die Stettfelder Halle zurück gezogen, um nur eins zu tun, nämlich gemeinsam zu musizieren. Mit großer Begeisterung ging das Orchester ans Werk. Es wurde geprobt, bis die Instrumente glühten. Auch das musikalische Fachsimpeln kam nicht zu kurz. Mit diesem Probenwochenende ist das Geheimnis um das diesjährige Konzertmotto gelüftet.

Beim nächsten Konzert wird dem Publikum einmal wieder etwas Besonderes geboten. Unter dem Motto „Drama, Liebe und Happy End – mit Walt Disney bis ans Ende der Welt“ werden  musikalische Höhepunkte aus Walt Disney-Filmen erklingen. Neben den dramatischen Klängen der Musicals „Die Schöne und das Biest“ und „Les Miserables“ wird auch die unbeschwerte Leichtigkeit von „Mary Poppins“ und die Tolpatschigkeit des Piraten Jack Sparrow aus dem Film „Der Fluch der Karibik“ erlebbar werden.  Das Publikum wird nicht nur ans Ende der Welt sondern sogar in den Himmel entführt werden. Hierfür wird Sängerin Nicole Kemm mit dem Titelsong aus dem Film „Wie im Himmel“ sorgen. „Das war ein super Wochenende, wir haben richtig gut gearbeitet. Euer Engagement war echt klasse“, so Dirigent Bernhard Zimmermann zum Ausklang des Wochenendes.

             

                                          

 

Hochzeit voller Musik und Emotionen                                                                                    

Am 15.09.2018 war es endlich wieder soweit, eine Musikerhochzeit stand dem Musikverein Stettfeld bevor.

Wie immer sind bei solch einem Anlass alle Musikerinnen und Musiker voll motiviert und geben musikalisch ihr Bestes. Ganz besonders war diese Hochzeit, da wir gemeinsam mit dem Musikverein Ubstadt die Trauung des Brautpaares begleiten durften. 

Unser Posaunist Marco Gärtner und seine Julia, die Oboe im Musikverein Ubstadt spielt, gaben sich in der St. Marcellus-Kirche in Stettfeld ihr Ja-Wort. Unter der Leitung von Dirigent Oliver Grote des Musikvereins Ubstadt, war der linke Flügel der Kirche mit Musikerinnen und Musikern der beiden Vereine voll besetzt. Diesen besonderen Tag wollte sich keiner entgehen lassen. Gemeinsam suchte sich das Brautpaar das musikalische Programm zur Hochzeit selbst aus. So erhält jede Hochzeit beim Musikverein seine besondere und persönliche Note. Begleitet von der Musik die besser kaum passen konnte - „For the Beauty oft the Earth“ - schritt das Brautpaar gemeinsam zum Altar.

Dann waren vor der Trauung Emotionen angesagt. Mit der Sängerin Janine Müller (MV Ubstadt) präsentierte das Orchester gemeinsam die gefühlvolle Ballade „Wo ich auch stehe“.

Nachdem das „Ja“ von beiden deutlich zu vernehmen war und Julias Bruder weitere musikalische Highlights setzte, klang das letzte Stück der Musikvereine zum Auszug an. Das Brautpaar wurde gemeinsam mit den Hochzeitsgästen mit einem schmissigen „Ain`t no Mountain high enough“ zum Tanzen eingeladen und aus der Kirche begleitet. Auf dem Kirchenvorplatz überbrachte Susanne Michenfelder die Glückwünsche des Vereins und erinnerte in einer betont kurzen Rede an die langjährigen Leistungen unseres Posaunisten innerhalb des Musikvereins und wies Marco auf die weiteren Perspektiven unseres Vereins hin, die er mit Julia sicher souverän meistern wird.

Der Musikverein wünscht Marco und seiner Frau Julia alles Gute für ihren gemeinsamen Lebensweg.


                                          


Die Schönheit der Natur sehen und hören
Dritte Stettfelder Weltraumnacht – ein sinnenreiches Erlebnis mit dem Musikverein


Konzert einmal anders – ganz anders. Nicht nur, dass das Publikum „falsch herum“ in der Halle saß, blieben zudem die Musiker nicht alle brav auf ihren Stühlen sitzen, sondern sich zur Ouvertüre rings herum postierten. Der musikalische Leiter Bernhard Zimmermann meisterte dabei die Herausforderung, sein Orchester des Musikvereins Stettfeld sozusagen im 360-Grad-Rundumwinkel zu dirigieren. Die Bühne im Rücken hatten die Besucher freien Blick auf die Musiker, die nach der Eröffnung mit der Libussa-Fanfare wieder alle vor ihnen Platz genommen hatten und – auf die Hallenwand. Die verwandelte sich gleich beim zweiten Konzertstück „Voices“ in eine Großleinwand. Filmsequenzen aus der Welt der Tiere verbanden sich mit der Musik zu einem atemberaubenden Erlebnis. Die Schönheit der Natur wieder bewusst wahrnehmen, nicht nur durch die Tage hetzen, sondern innehalten und sich klar machen, „was unser Planet alles zu bieten hat“, dazu sollte die dritte Stettfelder „Space Night“ einen Beitrag leisten, so Zimmermann. Er führte nicht nur das Orchester mit dem Taktstock, sondern auch die Gäste als „Chefastronaut“ durch den Abend. Von „Ameno“, dieser, so Zimmermann, „gewagten Mischung zwischen gregorianischer und Pop-Musik“, über Glenn Millers „Moonlight Serenade“ und Vangelis „Conquest of Paradise“ bis zu „Zarathustra 2000“ gelang es dem Orchester sogar als Chor – unterstützt durch faszinierende Blicke auf Naturschauspiele, Sonnenaufgänge und den Mond – eine ganz besondere Wohlfühl- und Entspannungsatmosphäre zu schaffen. „Raus aus dem Stress und sich auf das Wesentliche besinnen“, hatte der Dirigent versprochen. Melodien aus dem Musical „Starlight-Express“ um die alte Dampflok „Rusty“ eröffneten den zweiten Konzertteil, der nach dem rasanten Rennen der Loks geradewegs in ferne Galaxien führte. Bilder und vor allem zwei Stücke aus neueren Star Wars-Filmen präsentierten „die Kraft, die in den neuen Musiken“ stecke, schwärmte Zimmermann. Die Walzerklänge von Strauß „An der schönen, blauen Donau“ unterstrichen das Gefühl der Schwerelosigkeit, das der Science Fiction-Film „2001 – Odyssee im Weltraum“ schon vor 40 Jahren erahnen ließ. Stehend und mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für dieses außergewöhnliche Konzertereignis und nach 2008 und 2010 die letzte Stettfelder Weltraumnacht unter seiner Leitung, verkündete Bernhard Zimmermann. Vereinsvorsitzende Susanne Michenfelder bedankte sich bei ihm, der in zwei Jahren, nach 30-jähriger Dirigententätigkeit im Musikverein, den Stab weitergeben wolle.
(BNN/PSP)

 


BLÄSERKLASSE
 

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Termine 2019

Aktualisiert am 07.10.2019
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